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Herzlichen Dank für Ihren Besuch auf unserer Homepage!
Wir freuen uns über Ihr Interesse an unserer Arbeit!
Klaus Ehrenheim, allein verantwortlicher Redakteur
für diesen Internetauftritt und für den Info-Brief
 

Aktuell:

Arbeitsausschuss "Wohnen im Alter" feiert 5-Jähriges Bestehen
Aus Anlass seines 5-Jährigen Bestehens kam der Arbeitsausschuss "Wohnen im Alter" am 14. 12. 2009 zu einer außerordentlichen Sitzung zusammen. Hierzu erschien in der vom Sozialwerk Berlin e.V. herausgegebenen Schlösschenpost ein Bericht, den Sie herunterladen können.
Zum Download: hier klicken

Ärztliche Versorgung in stationären Pflegeeinrichtungen
Am 20. Mai 2009 fand das 8. KWA-Symposium im KWA Stift Hohenzollernpark statt.
Behandelt wurde das Thema:

Ärztliche Versorgung in Heimen -
Bestandsaufnahme und Perspektiven nach der Pflegereform.

Wichtig: § 12 Absatz 2, letzter Satz SGB XI lautet wie folgt:
"Die Pflegekassen nutzen darüber hinaus das Instrument der integrierten Versorgung nach § 92 b und wirken zur Sicherstellung der haus-, fach- und zahnärztlichen Versorgung der Pflegebedürftigen darauf
hin, dass die stationären Pflegeeinrichtungen Kooperationen mit niedergelassenen Ärzten eingehen oder
§ 119 b SGB V anwenden."

Zu den Referenten und Teilnehmern zählten: Prof. Dr. Thomas Klie, Dr. Martina Schäufele, Dipl.-Ing. Monika Nirschl,
Michael Pfitzer, Dr. Rainer Neubart, Dr. Ottilie Randzio und Manfred Zwick.
Die gehaltenen Vorträge machten auch den Laien unter den Zuhörern klar, dass es nur im Interesse der Bewohnerinnen und Bewohner von stationären Pflegeeinrichtungen sein kann, wenn vor Ort Ärzte zur Verfügung stehen, die aus der persönlichen Erfahrung mit den Patienten und in Kenntnis der jeweiligen medizinischen Vorgeschichte in akuten Erkrankungsfällen über erforderliche Maßnahmen entscheiden. Hiermit können für die Patienten vermeidbare psychische Belastungen durch sonst erforderlich gewesene Krankenhauseinweisungen ausgeschlossen und dem zuständigen Krankenversicherungsträger können erhebliche Kosten erspart werden.

Pflegestützpunkte
Durch eine Allgemeinverfügung der Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales zur Einrichtung von Pflegestützpunkten im Land Berlin vom 12. 12. 2008 (Amtsblatt von Berlin Nr. 1/2009 vom 09. 01. 2009) sind Einzelheiten zur Einrichtung der Pflegestützpunkte in Berlin festgelegt worden.
Auskünfte hierzu können telefonisch eingeholt werden unter: 030 - 90282644

Das Kuratorium Deutsche Altershilfe (KDA) bietet den 2. Zwischenbericht der "Werkstatt Pflegestützpunkte" zum Download an. Er enthält einen Überblick über den aktuellen Stand der Entwicklung und nennt konkrete Handlungsempfehlungen zur Implementierung und zum Betrieb von Pflegestützpunkten.                                siehe unter: http://www.Werkstatt-Pflegestuetzpunkte.de/downloads.html

Transparenz und Pflegequalität
1. Ergebnisqualität ist hier der Maßstab dafür, ob und ggf. in welchem Umfang das vereinbarte bzw. gesetzte Ziel der Pflege erreicht worden ist. Dabei muss berücksichtigt werden, dass der Begriff "Qualität" sehr unterschiedlich definiert und empfunden werden kann. Bewohnerinnen und Bewohner bzw. Patientinnen und Patienten einer stationären Pflegeeinrichtung wünschen sich Ziele der Pflege, für die es keine griffigen Gradmesser gibt: Menschlichkeit, Geborgenheit und Sicherheit. Sie wollen verstanden werden und sich wohl fühlen (siehe: Bericht über DZA-Veranstaltung am 08.05.08 - zum Download des Berichts hier klicken ). Grundlage für die Bewertungssystematik sind die Qualitätsprüfungs-Richtlinien (QPR) vom 10. November 2005. Dort sind die medizinisch-pflegerischen Kriterien (z.B. Pflegezustand, Ernährungszustand, Wundversorgung) und die bewohnerbezogenen Aspekte der Prozess- und Ergebnisqualität festgelegt. Diese Richtlinien sind regelmäßig an den medizinisch-pflegefachlichen Fortschritt anzupassen. Lt. Auskunft des Bundesgesundheitsministeriums (BMG) vom 14. Juli 2008 gilt das auch hinsichtlich des zum 1. Juli 2008 in das geltende Recht eingefügten Prüfungsschwerpunktes der Ergebnisqualität. Dadurch werde sichergestellt, dass Prüfinhalt und Prüfpraxis der Medizinischen Dienste der Krankenkassen sich an pflegewissenschaftlichen Kriterien und an der verbraucherorientierten Veröffentlichung von Prüfergebnissen ausrichten. Das BMG verweist darauf, dass Wissenschaftliche Projekte, wie das vom BMG und dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) ausgeschriebene Modellvorhaben "Entwicklung und Erprobung von Instrumenten zur Beurteilung der Ergebnisqualität in der stationären Altenhilfe", zu diesem Prozess beitragen werden. - Zum Download der Bundestagsdrucksache mit der Antwort vom 14. Juli 2008 klicken Sie hier.

2. Prozessqualität kann auch als Betriebsqualität bezeichnet werden. Die stationäre Pflegeeinrichtung muss den gesetzlichen Anforderungen in baulicher, organisatorischer und wirtschaftlicher Hinsicht genügen.

3. Transparenz soll mit dem am 1. Juli 2008 in Kraft getretenen neuen Pflegeversicherungsrecht dadurch geschaffen werden, dass die Ergebnisse der Prüfberichte verständlich und verbraucherfreundlich im Internet, im Pflegestützpunkt und in der jeweiligen Einrichtung zu veröffentlichen sind. Dabei soll ein noch zu entwickelndes Bewertungssystem (Ampelschema oder Sternesystem) dem Interessierten signalisieren, ob eine Pflegeeinrichtung Pflegequalität bietet oder nicht. Siehe hierzu Abschnitt 4. Vollstationäre Pflege (Transparenz der Pflegequalität) in: Klaus Ehrenheim , "Meine Sicht zu den Änderungen des Rechts der Pflegeversicherung" - zum Download des Artikels hier klicken .

5. Lebensqualität kann für die Bewohner eines Pflegeheimes zum Beispiel anhand folgender Kriterien gemessen werden (so das BMG in seiner Antwort vom 14. Juli 2008 auf Fragen der Fraktion der FDP im Bundestag - vgl. Bundestagsdrucksache Nr. 16/9843): Können eigene Möbel, eigene Erinnerungsstücke und eigene Wäsche mitgebracht werden? Bestehen Auswahlmöglichkeiten beim Essen? Welche Freizeitangebote gibt es? Welche Serviceleistungen (z.B. Friseur) werden in der Nähe angeboten? Dürfen Haustiere gehalten werden?

Vom Heimgesetz zum Wohnteilhabegesetz
Die Berliner Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales (I D 19) hat mit Schreiben vom 07. 07. 2008 folgendes mitgeteilt:
"... wie Sie wissen, ist im Zuge der Föderalismusreform die Gesetzgebungskompetenz für das Bundesheimrecht zumindest in Bezug auf den ordnungsrechtlichen Teil des Heimrechts auf die Bundesländer übergegangen.
Meine Verwaltung sieht die übernommene Gesetzgebungsbefugnis für das Land Berlin als Chance, das bewährte Heimrecht zu überdenken, mit neuen Gedanken und Handlungsansätzen anzureichern und gerade auch angesichts der zu erwartenden demografischen Entwicklung im Interesse der betroffenen Menschen zukunftsfest zu gestalten."

Zur Vertiefung des gemeinsamen Dialogs wird unter Übersendung eines 1. internen Arbeitsentwurfs des "Wohnteilhabegesetzes" zu einem Berliner Fachgespräch am 29. 07. 2008 eingeladen. Wir werden weiter berichten. Erinnern Sie sich daran, dass in den mit unserem Info-Brief Nr. 18/2008 versandten Informationen vom 15. 06. 2008 an erster Stelle das Thema "Was für ein Heimgesetz werden wir bekommen?" behandelt wurde? Zum Download dieses Dokuments hier klicken

Den Bericht über das Berliner Fachgespräch am 29. 07. 2008 habe ich mit dem Info-Brief Nr. 26/2008 versandt. Zum Download des Berichts bitte hier klicken.

Neues zum Thema Patientenverfügung:
Am 18. Juni 2009 hat der Deutsche Bundestag nach sechs Jahre dauernder Debatte und nach einer überaus ernsthaften und zum Nachdenken herausfordernden Diskussion eine Lösung gefunden, die den Patientenwillen als von den Ärzten zu respektierenden obersten Grundsatz bestimmt.

Wenn das Gesetz in der jetzt beschlossenen Fassung - nach seiner Veröffentlichung im Bundesgesetzblatt - in Kraft tritt, werden im konkreten Fall Ärzte und Angehörige zunächst ermitteln müssen, ob der in einer Patientenverfügung niedergeschriebene Wille des Patienten auf die tatsächliche Lebens- und Behandlungssituation passt. Trifft dies zu, muss der Arzt dem in der Patientenverfügung festgelegten Willen des Patienten entsprechen. Bestehen Zweifel darüber, müssen die Ärzte - im Dialog mit den Angehörigen - den Versuch unternehmen, den mutmaßlichen Willen des Patienten zu ermitteln. Werden sie sich einig, wird entsprechend verfahren. Bei Uneinigkeit wird ein Vormundschaftsgericht eingeschaltet.

Das Plenum des Bundestages folgte damit dem Gesetzentwurf einer parteiübergreifenden Gruppe von Bundestagsabgeordneten um den Rechtspolitiker Joachim Stünker (SPD). Der Entwurf erhielt 317 Stimmen, bei 233 Gegenstimmen. Die konkurrierenden Gesetzentwürfe fanden keine Mehrheit im Bundestag.

Nachricht aus Bietigheim-Bissingen:
Die Stadt Bietigheim-Bissingen, der Dachverband für Seniorenarbeit Bietigheim-Bissingen e.V. und die Schiller Volkshochschule Kreis Ludwigsburg veranstalten im Oktober/November 2010 - unterstützt von der örtlichen Presse - zum vierten Mal Akademietage im Kronenzentrum (Kleiner Saal) in Bietigheim-Bissingen.
Für die Vorankündigung mit dem Programm: hier klicken

- . - . - . -

Termine:

- Die nächste Sitzung des Arbeitsausschusses 
  "Wohnen im Alter" 
findet am 
    Montag, 26. Juli 2010, 15:00 Uhr, 
    im Haus des Sozialwerk Berlin e.V.,
    Humboldtstraße 12, 14193 Berlin-Grunewald,
    (Nähe Bismarckplatz) statt.

    Auf der Tagesordnung dieser Sitzung stehen unter anderem
    -
die weitere Planung der Fachtagung am 29. Oktober 2010
      zum Thema "Wohnen im Übergang zur Pflege",
    - Bericht aus der Arbeitsgruppe "Bauen, Wohnen, Wohnumfeld"
      des Landesseniorenbeirats Berlin,
    - Pflegestützpunkte,
    - Stuttgarter Wohnprojektetag,
    - aktuelle politische Fragen zum Wohnen im Alter,
      wie "Entwicklung von Wohnungsprojekten im Bestand" sowie 
    - Berichte aus der Arbeit der Ausschussmitglieder.

Allgemein aktuelle Themen der Arbeit des Ausschusses sind:
- Integration der Barrierefreiheit in die Architekturausbildung;
- Die Besonderheit der Planungsleitung - "Barrierefreiheit"
   muss gegenüber Auftraggeber/Investoren deutlicher
   herausgehoben werden;
- Verbesserung der Finanzierungsmodelle für die barrierefreie
   Umgestaltung von Wohnraum im Bestand;
- Motivation der Wohnungsbau-Unternehmen;
- Verstärkung des politischen Lobbyings.

Termine für die weiteren Sitzungen des Arbeitsausschusses "Wohnen im Alter"
sind noch nicht festgelegt.                                     

Rückfragen an den Ausschusssprecher,
Herrn Dr.-Ing. Hans-Ulrich Litzner,
bitte per eMail: KuL.
Litzner(at)t-online.de

- Zum Freitag, 6. August 2010, 14:00 Uhr, lädt die
Sprecherin des Arbeitsausschusses "Selbsthilfe und Ehrenamt in Berlin und Brandenburg" und "Selbstbestimmtes Leben und Wohnen im Alter", Frau Gertrud Aschenborn, in das Altenselbsthilfe- und Beratungszentrum des Sozialwerk Berlin e.V., Humboldtstraße 12, 14193 Berlin-Grunewald (Nähe Bismarckplatz), ein.
Auf der Tagesordnung steht unter anderem ein Rückblick auf die Seniorenwoche und die Vorbereitung der nächsten Aktivitäten.

Rückfragen an die Ausschusssprecherin,
Frau Gertrud Aschenborn ,
bitte per eMail: Gertrud(at)Aschenborn-Berlin.de
 
 

- Anlässlich der Zusammenkunft der aktiven Ausschüsse mit dem
ORG-Team am 16. Januar 2008 wurde berichtet, dass der Arbeitsausschuss "Gesetzliche Grundlagen für das Leben im Alter" erst wieder zusammentreten wird, wenn aus dem Kreis seiner Mitglieder ein Bedarf hierfür bei seinem Sprecher, Herrn Klaus Ehrenheim, angemeldet wird. Inzwischen ist dieser in das Schwabenland umgezogen und steht für die Funktion als Sprecher dieses Arbeitsausschusses nicht mehr zur Verfügung. 

- Der Arbeitsausschuss "Politische Vertretung der älteren Menschen in Parteien und Seniorenvertretungen" wird vorläufig nicht zusammenkommen, weil sein Sprecher, Herr Prof. Dr. Christian Zippel, mitteilte, dass er für diese Aufgabe nicht mehr zur Verfügung stehe, da er seinen Wohnsitz in das Bundesland Brandenburg verlege. Frau Käte Tresenreuter ist derzeit bemüht, eine(n) Nachfolger(in) für diese Aufgabe zu finden.

                          Allgemeine
Infos zu dem Kompetenznetz für das Alter

Die Förderphase des Modellprojektes ging am 28.02.2006 zu Ende; die Geschäftsstelle bei der Charité - Universitätsmedizin Berlin - wurde geschlossen. Verschiedene Arbeitsausschüsse werden aber weiterhin auf ehrenamtlicher Basis tätig sein. Das hat der Arbeitskreis "Konzertierte Aktion für Gerontologie in Berlin und Brandenburg" in seiner Arbeitssitzung am 28. 02. 2006 beschlossen. Er hat in diesem Zusammenhang ein Organisationsteam eingesetzt, das aus folgenden Mitgliedern besteht: hier klicken .


 

Was bisher geschah:

- Der Arbeitsausschuss "Ambulante und stationäre medizinische Versorgung in Berlin und Brandenburg" veranstaltete am 8. Oktober 2007 einen Workshop unter dem Titel "Die Medizinische Versorgung im Alter". Der Bericht über den Workshop steht zum Herunterladen zur Verfügung: hier klicken

- Der Arbeitsausschuss "Wohnen im Alter" hat am 7. Mai 2007 eine gut besuchte Tagung zum Thema "Barrierefrei leben und wohnen bis ins hohe Alter" durchgeführt.Der komplette Bericht über die Tagung kann hier heruntergeladen werden: hier klicken
Hinweis:
Die von diesem Arbeitsausschuss erstellte Broschüre
„Für sich und in Gemeinschaft – Barrierefreiheit als Voraussetzung für ein selbstbestimmtes Leben und Wohnen bis ins hohe Alter“
(Achtung: 2,26 MB) kann hier heruntergeladen werden.

- In seiner Sitzung am 10. 10. 2006 hat der für das Kompetenznetz verantwortliche Arbeitskreis "Konzertierte Aktion für Gerontologie in Berlin und Brandenburg" von der Studiendekanin des MA-Studiengangs Gerontologie, Frau Prof. Dr. Eva-Maria Neumann, an der Fachhochschule Cottbus berichtet bekommen, dass dieser Studiengang insbesondere Quereinsteigern - über die sozialen und psychologischen Berufe hinaus - die Möglichkeit bieten soll, auch in andere Berufe zu wechseln (z.B. Dienstleistungen und Produkte für ältere Menschen). Angesprochen mit diesem Weiterbildungsangebot würden beispielsweise Fachkräfte aus Verwaltungen (Krankenkassen, Kommunal- und Landesbehörden), Architekten, Stadtplaner (Barrierefreiheit für Wohnung und Wohnumfeld), Betriebswirte und Fachkräfte wie die des Instituts für Gerontotechnik in Iserlohn (Produkte für ältere Menschen brauchbar gestalten und ältere Arbeitnehmer fördern).

Frau Prof. Dr. Eva-Maria Neumann sagte zu, bei entsprechenden Wünschen aus den Arbeitsausschüsses des Kompetenznetzes, zu einer Zusammenarbeit bereit zu sein. Zwischen der Geriatrischen Akademie Brandenburg (Ltd. Arzt Dr. med Rainer Neubart) und der FHS Cottbus sind bereits Pläne für eine Zusammenarbeit entwickelt worden, um den Theorie-Praxis-Transfer weiter auszubauen.

- Am 29. 08. 2006 fand im Haus des SOZIALWERK BERLIN E.V. (SWB) in Berlin-Grunewald im Vorfeld der Wahlen zum Abgeordnetenhaus und zu den Bezirksparlamenten - in Fortsetzung einer langen Übung des SWB - eine Diskussionsveranstaltung mit Vertreterinnen und Vertretern der politischen Parteien statt.
Frau Käte Tresenreuter konnte als Vorsitzende des SWB und des Arbeitskreises "Konzertierte Aktion für Gerontologie in Berlin und Brandenburg" folgende Politikerinnen und Politiker begrüßen:

Bündnis 90/Die Grünen war vertreten durch
Frau Franziska Eichstädt-Bohlig, MdB und Spitzenkandidatin,
Frau Jasenka Villbrandt, MdA und Sozialpolitische Fraktionssprecherin

CDU war vertreten durch:
Herrn Gerold Hoffmann, MdA, stv. Fraktionsvorsitzender und
Sozialpolitischer Fraktionssprecher

Die Linke/PDS war vertreten durch:
Frau Ingeborg Simon, MdA, Fraktionssprecherin für Gesundheits- und Seniorenpoltik sowie Verbraucherschutz und Behindertenpolitik

FDP war vertreten durch:
Herrn Rainer-Michael Lehmann, MdA, stv. Fraktionsvorsitzender, Gesundheits-, Arbeits- und Sozialpolitischer Fraktionssprecher

SPD war vertreten durch:
Frau Ülker Radziwill, MdA, Sozialpolitische Fraktionssprecherin

Die Moderation der Veranstaltung übernahm Herr Dr. med. Rainer Neubart, Leitender Arzt des Evangelischen Krankenhauses Woltersdorf, der zugleich verschiedene Aufgaben im "Kompetenznetz für das Alter" wahrnimmt.

Für die Beantwortung der aus den Arbeitsausschüssen des Kompetenznetzes stammenden und zu vier Themenkomplexen
- Selbsthilfe und Ehrenamt in der älteren Generation
- Medizinische Versorgung im Alter
- Pflegebedarf und Selbständigkeit
- Wohnen im Alter
zusammengefassten Fragen standen jeder Partei fünf Minuten (für jeden Themenkomplex 25 Minuten) für ihre Antworten zur Verfügung.

Der Moderator, dem Frau Tresenreuter Dank sagte, stellte - nachdem die Politiker auch spontane Fragen aus dem Publikum beantwortet hatten, abschließend fest:

  1. Mit Kompetenzvermittlung kann massiv Geld eingespart werden, sie verdient Unterstützung.
  2. Die Barrierefreiheit von Wohnungen und Wohnumfeld muss gefördert werden.
  3. Der sozialen Gerontologie muss eine größere Bedeutung beigemessen werden.
  4. Von älteren Menschen wird keine Konfrontation aufgebaut. - Die Politiker tragen eine hohe Verantwortung dafür, dass hier keine falschen Feindbilder aufgebaut werden.

- Vom 16. bis 18. 05. 2006 fand in Köln der 8. Deutsche Seniorentag statt. Die Mitglieder des Organisationsteams, Frau Käte Tresenreuter und Herr Klaus Ehrenheim , haben in diesem Rahmen im Congress-Centrum Ost der Koelnmesse am 16. 05. 2006, in der Zeit von 14:30 bis 16:00 Uhr die bisherige und die geplante weitere Arbeit des Modellprojektes "Kompetenznetz für das Alter" im Rahmen eines Workshops vorgestellt. Nach der anschließenden Diskussion mit den 67 teilnehmenden Interessierten, konnte am Ende der Veranstaltung Übereinstimmung darin festgestellt werden, dass es wünschenswert ist, eines Tages zahlreiche Ableger des Kompetenznetzes in allen Zentren bzw. in jeder Region unseres Landes zu haben. 
Einen detaillierten Bericht über den Workshop finden Sie nachstehend:  

 

Bericht über den Workshop 5:

Modellvorhaben „Kompetenznetz für das Alter“

im Rahmen des von der BAGSO organisierten

Deutschen Seniorentags 2006 in Köln


Ort: Congress-Saal I 4. OG

Zeit: Dienstag, 16. Mai 2006 14.30 – 16.00 Uhr

Verantwortlich: Sozialwerk Berlin e.V.

Moderation:
Käte Tresenreuter, Vorsitzende des SOZIALWERK BERLIN E.V.
Klaus Ehrenheim, Rechtsbeistand und ehrenamtlicher Mitarbeiter
im SOZIALWERK BERLIN E.V.

Teilnehmerzahl: 67 Personen


In seiner Eröffnungsansprache ging Herr Klaus Ehrenheim kurz auf die Themenstellung ein und hob hervor, dass die Idee dieses Kompetenznetzes vom Sozialwerk Berlin, sprich von Frau Käte Tresenreuter , ausgegangen ist.


Frau Käte Tresenreuter begrüßte die Teilnehmer herzlich und berichtete in ihrer Anmoderation über die vor 35 Jahren vorgenommene Gründung und die anschließende Entwicklung des Sozialwerk Berlin e.V.. Eines seiner Standbeine war und ist der von ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern durchgeführte Besuchsdienst in Alten- und Pflegeheimen. Vor 22 Jahren schuf sich das Sozialwerk dann ohne Inanspruchnahme öffentlicher Mittel, aber mit viel Optimismus und ehrenamtlichem Einsatz, ein eigenes Haus. Dieses Altenselbsthilfe- und Beratungszentrum in der Humboldtstraße 12 in Berlin-Grunewald wird ausschließlich von ehrenamtlichen Mitarbeitern in eigener Verantwortung betrieben. Es ist täglich, auch an Sonn- und Feiertagen, von 10 – 18 Uhr geöffnet und hat in den vergangenen 22 Jahren über 930.000 Besucher gehabt. Dieses Zentrum legt in beeindruckender Weise Zeugnis davon ab, was ältere Menschen zu leisten vermögen. Einige Mitarbeiter sind schon über 95 Jahre alt und immer noch aktiv.

Unser Altenselbsthilfezentrum hat Modellcharakter und übt eine große Anziehungskraft aus auf Besucher aus den anderen Bundesländern, aus Europa und sogar aus Japan. Es lohnt sich, unser Zentrum zu besuchen; es stellt etwas ganz Besonderes dar, denn man lebt dort wie in einer großen Familie.

Das Sozialwerk Berlin e.V. hat immer auch soziale Kontakte gepflegt. Gleich nach der Wiedervereinigung hat es den Arbeitskreis „Selbsthilfe älterer Menschen“ ins Leben gerufen, an dem auch Vertreter aus dem anderen Teil von Berlin und aus den neuen Bundesländern teilgenommen haben. Umfangreiche Beziehungen wurden zu Ländern aus Mittel- und Osteuropa aufgenommen und im Freundeskreis Mitteleuropa konkretisiert, von dem man sagen kann, dass er gewissermaßen einen Vorläufer für ein soziales Europa darstellt.


Fußend auf unseren Erfahrungen und unserer Unterstützung konnte 1966 in Tallinn/Estland ebenfalls ein Selbsthilfezentrum für Ältere Menschen eröffnet werden.


Vor sieben Jahren initiierte das Sozialwerk Berlin e.V. den Arbeitskreis „Konzertierte Aktion für Gerontologie in Berlin und Brandenburg“, an dem Vertreter der Humboldtuniversität, der Fachhochschulen für Sozialarbeit und Sozialpädagogik, der Senatsstellen, des Deutschen Zentrums für Altersfragen und Fachleute aus der Praxis sowie betroffene ältere Menschen aus der Selbsthilfe teilnahmen. Aus diesem Gremium ging dann Ende 2003 das Modellprojekt „Kompetenznetz für das Alter“ hervor, das sich dadurch auszeichnet, dass es Forschung, Lehre, Praxis und Altenselbsthilfe vereint. Dabei wurde die Selbsthilfe älterer Menschen zum ersten Mal als gleichberechtigter Partner akzeptiert. Dieses bahnbrechende Modellprojekt ist gut gelungen, und es wäre zu wünschen, dass es bundesweit zu ähnlichen Initiativen käme.


Herr Klaus Ehrenheim stellte dann anhand einer PowerPoint-Projektion das Modellprojekt vor.


Ziel des Modellprojekts: Mit dem Modellvorhaben „Kompetenznetz für das Alter“ wurde und wird weiterhin angestrebt, unter Beteiligung älterer Menschen gerontologische und geriatrische Forschung, Aus-, Fort- und Weiterbildung sowie den Wissenschafts-Praxis-Transfer zu verbessern.


Unsere Gründe:

Wir, als ältere Menschen, müssen daran interessiert sein, dass wir an Diskussionen über unsere Belange und Probleme beteiligt werden, dass wir nach Möglichkeit sogar bei den Entscheidungen über unsere Angelegenheiten mitwirken, dass wir aber mindestens bei der Vorbereitung solcher Entscheidungen mitreden dürfen.


Einrichtung einer Geschäftsstelle:

Der von Frau Tresenreuter initiierte Arbeitskreis “Konzertierte Aktion für Gerontologie in Berlin und Brandenburg“ hat unter ihrer Regie einen Antrag an die Bundesregierung formuliert, an einem Modellprojekt auszuprobieren, ob es möglich wäre, ein Netzwerk herzustellen zwischen den Wissenschaftlern, Hochschullehrern, Forschern, Praktikern und der Altenselbsthilfe. Über diesen Antrag wurde im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) zügig und positiv entschieden, nicht zuletzt weil Frau Tresenreuter den Bundeskanzler von dieser Idee begeistern konnte. Somit haben wir im Prinzip alles, was mit dem Kompetenznetz zusammen hängt, dem Ideenreichtum und der Beharrlichkeit von Frau Tresenreuter zu verdanken.


Das konkrete Ergebnis dieser Entscheidung war, dass das BMFSFJ für zwei Jahre eine Geschäftstelle finanzierte, die insbesondere mit Recherche-, Organisations-, Koordinierungs- und Redaktionsaufgaben betraut wurde.


Einsetzung von neun Arbeitsausschüssen:

Im Januar 2004 wurde im Altenselbsthilfe- und Beratungszentrum des Sozialwerk Berlin e.V. die Eröffnungsveranstaltung für das KOMPETENZNETZ für das ALTER durchgeführt. Frau Tresenreuter wollte gleich von Anfang an dafür sorgen, dass die älteren Menschen auch wirklich mitbeteiligt werden und hatte die Idee, dass man das am besten in Form von Arbeitsausschüssen machen könnte. Sie hat dann überlegt, wem sie es im Umkreis der aktiven ehrenamtlichen Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen und anderen wohlgesinnten kompetenten Personen zutrauen könnte, das Projekt in ihrem Sinne voranzubringen.


Im Kompetenznetz waren Vertreter der Humboldt-Universität Berlin, der drei Fachhochschulen für Sozialarbeit und Sozialpädagogik, des Deutschen Zentrums für Altersfragen, der Senatsverwaltung des Landes Berlin, der Bezirksverwaltung, des Deutschen Paritätischen Wohlfahrtsverbandes und freie Träger der Altenhilfe vereint. Aus diesem Personenkreis fanden sich zahlreiche Personen, die bereit waren, sich an der Arbeit im Sprecherkreis, im Beirat und an der Arbeit in den Arbeitsausschüssen zu beteiligen. Wäre das alles nicht gewesen, so wäre das Ergebnis nach den zwei Jahren Arbeit, lange nicht so interessant geworden. Es wäre heute nur eine Feststellung des Ist-Zustandes und eine Ermittlung der Situation zu vermelden gewesen, aber es hätte keine Bewegung nach vorn stattgefunden.

Das Ziel, die Wissenschaft, Lehre und Forschung mehr an die Praxis und insbesondere an die älteren Menschen als Experten des eigenen Alters heranzubringen, aber auch das Ziel, dass ältere Menschen als gleichberechtigte Partner bei der Planung, Gestaltung und Durchführung von sie betreffenden Vorhaben angesehen werden müssen, und dass bei der Anstrebung des Ziels, Standards zu entwickeln sind für die Vernetzung zwischen den Wissenschaftlern, den Praktikern und der Altenselbsthilfe, wurde von ihr durch die Bildung dieser Arbeitsausschüsse schon erreicht, denn in den Arbeitsausschüssen kamen die verschiedenen Gruppen ja zu gemeinsamer Arbeit zusammen. Sieben der Arbeitsausschüsse entstanden durch die Initiative von Frau Tresenreuter , zwei wurden von der Geschäftsstelle eingesetzt.

So entstanden folgende Arbeitsausschüsse, von denen einige über das Ende des Modellprojektes hinaus weiter tätig sein wollen (in Klammern werden die Sprecherinnen bzw. Sprecher genannt):

  • Selbsthilfe und Ehrenamt (Frau Aschenborn)

  • Heime und deren Bewohner (Frau Michalski)

  • Ambulante und stationäre medizinische Versorgung (Herr Dr. med. Neubart)

  • Gesetzliche Grundlagen für das Leben im Alter (Herr Sozialrechtsbeistand Ehrenheim)

  • Forschung, Lehre und Weiterbildung (Frau Prof. Dr. Geißler-Piltz)

  • Politische Vertretung der älteren Menschen in Parteien und Seniorenvertretungen (Herr Prof. Dr. Zippel)

  • Wohnen im Alter (Herr Dr.-Ing. Litzner)

  • Ethik und Spiritualität in der Arbeit mit alten Menschen (Frau Aschenborn)

  • Lernen im Alter: Möglichkeiten der Geragogik in Theorie und Praxis (Frau Dr. Marschke)


Was noch getan wurde:

Es wurden Workshops am 2. September 2004 und am 4./5. Februar 2005 durchgeführt, sowie am 1. April 2005 eine Fachtagung mit dem Thema: „Aktives Altern, Selbsthilfe und Selbstbestimmung“.

Es gab dann eine weitere Fachtagung: „Potenziale und Grenzen der Hilfe und des Engagements von Alten für Alte“. Das Thema: „Lehre und Erfahrungswissen älterer Menschen - Förderung des intergenerationellen Dialogs“ wurde an Fachhochschulen in Berlin und Brandenburg behandelt und es wurde eine große Fachtagung „Kompetenzen für das Alter vernetzen“ am 11. Juni 2005 in der Charité in Berlin durchgeführt.


Es fand in der Zeit vom 26. April bis 1. Mai 2004 in Rahnsdorf ein Seminar des Sozialwerk Berlin e.V. mit dem Thema: „Welche Bedeutung hat das Modell „Kompetenznetz für das Alter“ für die Selbsthilfe älterer Menschen“ statt.


Den Abschlussbericht des Modellprojekts haben wir am 16. Februar 2006 dem Vertreter des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend übergeben und wir haben die Arbeit, die von der Geschäftsstelle in den zwei Jahren an einer Homepage gemacht wurde, inzwischen fortgesetzt.


Der Arbeitskreis „Konzertierte Aktion für Gerontologie und Geriatrie in Berlin und Brandenburg“ hat ein Organisationsteam eingesetzt - Frau Tresenreuter steht an der Spitze des Teams -, das eine kleine Redaktionsgruppe mit Frau Nemitz und Herrn Ehrenheim gebildet hat, die sich um die Homepage kümmert.


Wesentliche Ergebnisse des Modellprojekts:

- Die Geschäftsstelle hat mit dem Abschlussbericht einen Buchbeitrag geleistet.

- Der Arbeitsausschuss „Ambulante und stationäre Versorgung“ hat einen Forderungskatalog zu seinem Aufgabengebiet aufgestellt und im Land Brandenburg das Projekt GERINET veranlasst.

- Der Arbeitsausschuss „Heime und deren Bewohner“ hat ebenfalls einen Forderungskatalog aufgestellt mit dem Ziel, die offensichtlichen Missstände in diesem Bereich anzugehen.

- Ein weiteres Beispiel unserer Erfolgsarbeit wurde von Herrn Ehrenheim aus dem von ihm betreuten Arbeitsausschuss: „Gesetzliche Grundlagen für das Leben im Alter“ vorgestellt. Angeregt durch den Arbeitsausschuss des Herrn Dr. med. Neubart , hat der Arbeitsausschuss Petitionen an die Petitionsausschüsse des Deutschen Bundestages, des Abgeordnetenhauses von Berlin und des Parlaments vom Land Brandenburg geschickt. Darin geht es insbesondere um Prävention und Rehabilitation für ältere Menschen. Der Gesetzgeber hat nämlich festgelegt, dass Vorbeugung und Wiederherstellung des alten Zustandes wichtiger sind als die Leistungserbringung für den Fall, dass das Kind in den Brunnen gefallen ist. Krankheit verhüten statt behandeln, den Pflegefall verhüten oder so weit wie möglich hinausschieben, statt Übernahme der Pflegekosten, das sind die Vorgaben des Gesetzgebers.


Der Arbeitsausschuss „Gesetzliche Grundlagen für das Leben im Alter“ hat den Eindruck gewonnen, dass die Hausärzte zu meinen scheinen, der einzelne ältere Mensch im Rentenalter habe ja nie wieder eine Chance, ins Berufsleben zurückzukehren, und benötige deswegen weder die Prävention noch die Rehabilitation. Das widerspricht aber genau den Vorgaben des Gesetzgebers. Darauf wurden die Petitionsausschüsse hingewiesen.


Am 16. Februar dieses Jahres haben wir unseren Abschlussbericht ausgehändigt und am selben Tag hat der Bundestag beschlossen, diese unsere Petitionen an die Bundesregierung zu überweisen mit dem Auftrag, dass sie als Material bei der Überarbeitung des geltenden Rechts zu berücksichtigen seien. In einer ausführlichen Begründung hat er die Gesichtspunkte, auf die wir hingewiesen haben, besonders betont, noch stärker als wir es gemacht haben, und er hat der Bundesregierung ins Büchlein geschrieben, dass da noch eine Menge Überzeugungsarbeit, insbesondere bei den Ärzten, zu leisten sei.


- Was den Arbeitsausschuss „Wohnen im Alter“ anbelangt, so hat er sich Gedanken gemacht, wie man bei dem sehr großen Leerstand an Wohnungen, den es in Berlin und im Land Brandenburg gibt, die Wohnungsunternehmen dazu bringen kann, Innovationen und Verbesserungen an Wohnungen vorzunehmen, bei denen gleichzeitig erreicht wird, dass sie für alle denkbaren Mieter geeignet sind, geeignet, um darin bis ins hohe Alter zu wohnen, d.h. für Familien mit Kindern, die z.B. das Problem haben, wo sie mit dem Kinderwagen hin sollen, für Behinderte, die vielleicht auf einen Rollator oder gar auf einen Rollstuhl angewiesen sind, aber auch für ältere Menschen, bei denen es passieren kann, dass sie vielleicht irgendwann die Pflegestufe I, II oder gar III haben, und dann froh sind, wenn sie eine Wohnung haben, die barrierefrei, die rollstuhlgerecht ist, so dass sie in dieser Wohnung bleiben können, nicht in ein Heim müssen, sondern sich in ihrer Wohnung die Zuarbeit und die Dienste, die sie eben brauchen, selbst mieten oder geeignete Hilfsmittel kaufen können. Damit soll das Ziel für sie erreichbar werden, solange wie möglich, bis ins hohe Alter, in dieser Wohnung bleiben zu können, und nicht plötzlich das ganze Umfeld zu verlieren, weil sie gezwungen sind, in eine andere Wohnung oder gar in ein Heim zu ziehen.


Der Arbeitsausschuss „Wohnen im Alter“ hat anhand von Mustergrundrissen von Wohnungen aus verschiedenen Zeiten des vergangenen Jahrhunderts Lösungen erarbeitet und vorgeschlagen, was geändert werden müsste von den Wohnungsunternehmen, um diese Wohnungen bis hin zu einem rollstuhlgerechten Zustand zu verändern.


Detaillierte Informationen über das Modellprojekt findet man auf unserer Homepage www.Kompetenznetz-Alter.de. Der Referent erklärte: „Wir würden uns freuen, wenn Sie uns in Berlin-Grunewald und auf unserer Homepage besuchten!“


Am Ende des Referats von Herrn Ehrenheim , das bei den Teilnehmern sehr gut angekommen ist, wurde noch ein Bild des Altenselbsthilfezentrums des Sozialwerk Berlin, Wiege dieses Selbsthilfegedankens, gezeigt. Eine halbstündige Diskussionsrunde mit interessierten Zuhörern beschloss den Workshop.

Als Ergebnis des Workshops kann – wie es auch der für das Thema Senioren zuständige Abteilungsleiter im BMFSFJ auf der Abschlussveranstaltung des Kompetenznetzes am 16. Februar 2006 sagte – die Forderung genannt werden: „Es müsste in jeder größeren Stadt, in jedem Landkreis ein solches Kompetenznetzwerk geben.“


Protokollant: Jean Mangers
Ehrenamtlicher Mitarbeiter des Sozialwerk Berlin e.V.


- Am 16.02.2006 fand die Abschlussveranstaltung des Modellprojekts "Kompetenznetz für das Alter" in dem Veranstaltungssaal im Altenselbsthilfezentrum des Sozialwerk Berlin e.V., Humboldtstr. 12 in 14193 Berlin-Grunewald statt.
Zu Ihrer Information können Sie sich hier das Programm der Abschlussveranstaltung herunterladen.

Der Abschlussbericht der Geschäftsstelle kann hier heruntergeladen werden: hier klicken.

Und hier der Anhang zum Bericht (Achtung 4MB große pdf-Datei):
hier klicken.


 

Die Rede des Vertreters der Bundesregierung anlässlich der Abschluss-veranstaltung des Modellprojektes am 16. 02. 2006 im Haus des Sozialwerk Berlin e.V. wird nachstehend wiedergegeben:

 

Ministerialdirektor Rudolf Herweck, Leiter der Abteilung 3 „Senioren“
im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, anlässlich der Abschlussveranstaltung am 16. 02. 2006:

Liebe Frau Tresenreuter,
lieber Herr Tesch-Römer,
liebe Frau Kuhlmey,
meine Damen und Herren,

ich bin froh, dass ich heute bei dieser Abschlussveranstaltung unseres Modellprojekts „Kompetenznetz für das Alter“ für Frau Ministerin von der Leyen anwesend sein kann. Leider ist es Frau Ministerin nicht möglich, Ihnen persönlich die Grüße zu übermitteln.

Aber ich denke, es wird mir gelingen, Ihnen die Bedeutung unserer altenpolitischen Vorhaben für die gesamtpolitischen Ziele des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend aufzuzeigen.

Wir müssen der Tatsache ins Auge sehen, dass aufgrund der Alterung der Gesellschaft die wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Aufgaben in Zukunft von einer zahlenmäßig geringeren und insgesamt älteren Bevölkerung zu bewältigen sind. In der aktuellen Diskussion erleben wir, dass in der Regel die damit verbundenen Probleme im Vordergrund stehen.

Ich meine den Belastungsdiskurs, der sich damit beschäftigt, wie wir die Probleme der sozialen Sicherungssysteme lösen können.

Ich denke aber, dass es viel wichtiger ist, in dieser Diskussion zu vermitteln, dass der demografische Wandel gestaltbar ist und dass in einer alternden Gesellschaft stärker als bisher auch die Chancen für Innovation, Wachstum und Beschäftigung gesehen werden müssen.

Wir wollen erreichen, dass die gewonnenen Jahre für die Älteren und für die Gesellschaft besser genutzt werden.

Deshalb brauchen wir Rahmenbedingungen, die es älteren Menschen ermöglichen, ihre Potenziale besser in die Wirtschaft und stärker – das ist ja auch Ihr Thema – in die Gesellschaft einzubringen. Und das geschieht nicht von selbst.

Die Vorzüge des Alters kommen nicht von selbst, man müsse auch etwas dafür tun“.

Zu diesem Fazit kommt kein geringerer als der Römer Cicero in seiner berühmten Schrift „Über das Alter“. Wenn seine Erkenntnis auch schon eine Weile her ist, so ist sie doch heute noch genauso aktuell wie in der Römischen Republik und sie könnte auch von Ihnen, liebe Frau Tresenreuter, stammen. Natürlich kannte Cicero die Vorausberechnungen des demografischen Wandels nicht, die prognostizierten, dass im Jahr 2040 in Deutschland etwa 34% der Bevölkerung über 65 Jahre alt sein werden. Diese Zahlen rücken die älteren Menschen wieder in das Zentrum der Gesellschaft. Sie stellen eine Herausforderung für Politik und Gesellschaft dar, sie zeigen aber auch die Chancen des demografischen Wandels.

Ältere Menschen sind nicht das Problem, sie sind ein Teil der Lösung.

Woran müssen wir arbeiten, damit ältere Menschen ein Teil der Lösung sein können? Sie müssen – das ist die Antwort – ihre Potenziale, ihre Fähigkeiten, ihre Fertigkeiten und Erfahrungen mehr als bisher in Wirtschaft und Gesellschaft einbringen können.

Betrachten wir das Thema „Ältere Arbeitnehmer“. Wir stehen vor der Situation, dass von den 55- bis 64-Jährigen in Deutschland nur noch etwa 41,2% erwerbstätig sind. In anderen Ländern sind es mehr, in Finnland 50%, in Schweden 70%. Die Lissabon-Strategie der Europäischen Gemeinschaft sieht auch für uns vor, dass bis 2010 55% dieses Personenkreises – also der 55- bis 64-Jährigen – erwerbstätig sein können und sollen.

Da steht noch einiges an Arbeit bevor. Wir können es aber erreichen, wenn wir dafür Sorge tragen, dass durch lebenslanges Lernen, durch Gesundheitsförderung und durch eine altersbewusste Personalpolitik ältere Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer auf ihrem Arbeitsplatz gesund altern können, und dass sie auch, was das Wissen anbelangt, à your bleiben können. Dies ist ein Ansatz im Sinne der Menschen, es ist aber auch eine Frage des Standorts. Die Erfahrung älterer Menschen in Wirtschaft und Gesellschaft ist ein wichtiger Standortfaktor.

Der zweite Punkt, den ich nur ganz kurz streifen will, ist, dass wir auf das Thema „Wirtschaftsfaktor Alter“ achten müssen.

Ältere Menschen stellen einen beachtlichen Wirtschaftsfaktor dar. Ihre Interessen und Bedürfnisse werden im Wirtschaftsleben allerdings noch viel zu wenig berücksichtigt. Wir müssen also darauf hinarbeiten, und wir tun dies auch, dass diese Bedürfnisse älterer Menschen bei der Entwicklung von Produkten und Dienstleistungen, insbesondere auch von den Finanzdienstleistungen, besser beachtet werden. Ich denke, das ist nicht nur ein Faktor, der mehr Lebensqualität mit sich bringt, das ist auch ein Impuls für Wirtschaft und Arbeitsplätze.

Aber wir wollen uns heute ja etwas mehr mit der Frage der Einbringung von Potenzialen in die Gesellschaft befassen.

Wir müssen uns sehr intensiv damit beschäftigen, wie wir Rahmenbedingungen dafür schaffen können, dass ältere Menschen ihre Bereitschaft zum freiwilligen Engagement auch leben können. „Bürgerschaftliches Engagement und Selbsthilfeinitiativen sind wichtige Bestandteile einer Gesellschaft mit menschlichem Gesicht“ hat unsere Ministerin vor kurzem gesagt.

Laut dem jüngsten Freiwilligensurvey engagieren sich über 23 Millionen Bürgerinnen und Bürger in Deutschland für das Gemeinwesen. Da ist eine beeindruckende Zahl, über die wir viel zu wenig sprechen. Dabei brauchen wir die Selbsthilfebewegungen und das bürgerliche Engagement mehr denn je, denn der Staat könnte nicht all die Aufgaben professionell erfüllen, die Jung und Alt unentgeltlich übernehmen. Gerade in Zeiten wirtschaftlicher und sozialer Unsicherheit ist freiwilliges Engagement ein kostbares Gut, das wir pflegen müssen. Wir brauchen, was das Alter an Gelassenheit und Augenmaß, an Weisheit und Wissen beisteuern kann. Auf diesem Boden wächst der Zusammenhalt der Generationen, auf dem eine Gesellschaft aufbaut.

Es ist ja auch so, dass viele ältere Menschen in der Freiwilligenarbeit ein sinnstiftendes Element sehen. Die zweite Welle der Befragung hat ergeben, dass 40% der 55- bis 64-Jährigen und 26% der über 65-Järhigen ehrenamtlich tätig sind. Die Bereitschaft älterer Menschen zur Übernahme eines Ehrenamtes ist damit im Vergleich zu den Daten von 1996 um fast 6% gestiegen. Dabei sind die älteren Menschen die stärkste Wachstumsgruppe, wenn es um bürgerschaftliches Engagement geht. Sie suchen aber zunehmend Tätigkeiten, in denen sie sich eigenverantwortlich einbringen können, indem sie sozusagen für sich und andere gleichermaßen tätig sind.

Dies bedeutet: Wir müssen über neue, innovative Ansätze des bürgerschaftlichen Engagements nachdenken. Den quantitativen Ausbau des freiwilligen Engagements muss auch der qualitative Ausbau folgen. Dazu gehört nicht nur die unterstützende Struktur durch Seniorenbüros, Freiwilligenagenturen oder Ehrenamtsbörsen, sondern hierzu gehört auch, dass man sich Gedanken macht über die Inhalte der Freiwilligenarbeit. Zur Freiwilligenarbeit werden wir nur dann ganz entschieden beitragen können, wenn wir denen, die freiwillige Arbeit leisten, ermöglichen, mitzureden, mitzugestalten, gewissermaßen das, was sie tun, selbst zu organisieren und selbst zu verwalten.

Das sind Dinge, die man auch mit dem Begriff Partizipation umschreibt. Wenn es uns nicht gelingt, hier partizipative Ansätze umzusetzen, dann werden wir auch nicht erfolgreich in Sachen freiwilliges Engagement sein. Zu diesen innovativen Ansätzen gehört selbstverständlich auch das, was mit dem „Kompetenznetz für das Alter“ angestoßen worden ist.

Wir haben eine Reihe von Programmen und von Projekten in Sachen ehrenamtliches Engagement ins Leben gerufen. Das, was Sie sicherlich zuletzt vernommen haben, sind die Generationen übergreifenden Freiwilligendienste aller Altersgruppen. Bei diesem Programm haben sich in über 50 Einzelprojekten, Projektverbänden Bürgerinnen und Bürger jeden Alters engagiert, die nach ihren Fähigkeiten und Möglichkeiten die Verantwortung für Junge, für Alte, für Behinderte, für Schüler oder auch für besonders belastete Familien übernehmen. Der Aufbau dieser Generationen übergreifenden Freiwilligendienste wird hoffentlich weitere Initiativen besonders auf örtlicher Ebene anstoßen.

Meine Damen und Herren, auch die neue Bundesregierung misst dem Engagement von Älteren für Ältere und besonders solchen Engagementformen, die dem Zusammenhalt der Generationen fördern wollen, sehr hohe Bedeutung bei. Im Koalitionsvertrag von Union und SPD vom November 2005 haben wir die Förderung der Bürgergesellschaft als einen wichtigen Baustein markiert. Schwerpunkte werden insbesondere die Verbesserung der Rahmenbedingungen durch die Reform des Gemeinnützigkeitsrechts sowie der Ausbau der Freiwilligendienste sein.

Ein weiteres wichtiges Stichwort wird die Schaffung von Mehrgenerationenhäusern in jedem Landkreis und in jeder kreisfreien Stadt sein. Sie verstehen sich als Beitrag zum Aufbau neuer Kontaktmöglichkeiten von Alt und Jung. In Mehrgenerationenhäusern kommen alle Generationen unter einem Dach zusammen. Sie erschließen bürgerschaftliches Engagement und machen Zusammenhalt erfahrbar. Damit wollen wir den Kreislauf des Gebens und Nehmens zwischen den Generationen, aber auch das Leitbild des produktiven Alters stärken. Das Geben und Nehmen von Zuwendungen, von Wissen und Zeit bereichern uns alle. Unbezahlte Arbeit gehört zur Lebensqualität unserer Gesellschaft, obgleich sie nicht in die volkswirtschaftlichen Gesamtrechnungen eingeht.

Jenseits von Jugendwahn und Pathologisierung des Alters müssen die Potenziale der älteren Generation viel mehr in Anspruch genommen werden. Sie haben das Fachwissen, die berufliche Erfahrung, die Fertigkeiten und sie haben dank ihres Alters auch mehr Lebenserfahrung. Das sind die Ressourcen, auf die man nicht länger verzichten kann. Deshalb hat das Bundesseniorenministerium jetzt auch ein Programm aufgelegt, bei dem es darum geht, Kommunen dabei zu unterstützen, Aufgaben für das Gemeinwesen in die Hände von engagierten älteren Menschen zu geben. Dieses Programm heißt „Selbstorganisation älterer Menschen“. Hier liegt die Überlegung zugrunde, dass es sich für die Kommunen lohnt, diese neue Form des Engagements von älteren Menschen aktiv zu unterstützen. Denn ältere Menschen sind häufig bereit, ehrenamtliche Leistungen zu übernehmen, die die Kommunen in der heutigen schwierigen Situation der öffentlichen Haushalte nicht länger alleine erbringen können. Das heißt, das Ganze ist ein Gewinn für alle Generationen. Schwimmbäder, Bibliotheken, Altentagesstätten, Jugendtreffs können bereits heute in vielen Kommunen ohne das Engagement von Bürgerinnen und Bürgern nicht in vollem Umfang betrieben werden. Das Modellprojekt des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend unterstützt die Kommunen darin, Wege zu finden, wie sie solche Leistungen nicht vollständig kommerzialisieren oder aber einschränken müssen, sondern sie mit freiwilligem Engagement insbesondere von älteren Menschen, von Vereinen und Bürgergruppierungen erhalten können.

Ein weiteres Projekt des Bundesministeriums ist im Dezember vorigen Jahres ins Leben gerufen worden. Es ist das „Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement“. Mit Aktionstagen, Werbekampagnen, Medienkooperation setzt sich das Netzwerk dafür ein, die freiwillige Leistung stärker in der Öffentlichkeit anzuerkennen. Dieses Netzwerk ist ein Zusammenschluss verschiedener Vereine, Verbände, Initiativen und Organisationen aus Wirtschaft und Gesellschaft. Vertreter dieser Sektoren arbeiten zu verschiedenen Themen in Projektgruppen zusammen. Das Bundesministerium ist Partner und Förderer dieses Bündnisses.

Sie sehen, wir setzen auf die Unterstützung und Schaffung von neuen Netzwerken, und so sollte auch das Modellprojekt „Kompetenzwerk für das Alter“ innovative Wege zur Integration der Kompetenzen älterer Menschen in dem notwendigen Umstrukturierungsprozess einer altersgewandelten Gesellschaft aufzeigen. Es sollten möglichst praktische Voraussetzungen dafür entwickelt werden, dass in Zukunft die Kompetenzen älterer Menschen in die Weiterentwicklung der gerontologischen Praxis, Lehre und Forschung einfließen können.

Nach zwei Jahren Modelllaufzeit des Kompetenznetzes konnte eine Zusammenführung von Netzwerkpartnern aus unterschiedlichsten Arbeitsfeldern erreicht werden, erste Vernetzungsschritte sind gelungen, es wurden Grundstrukturen geschaffen für eine weitere Zusammenarbeit auf verschiedenen Ebenen mit verschiedenen Interessen, immer mit dem Ziel, Ideen zur Teilhabe Älterer an Wissenschaft, Lehre und Forschung zu entwickeln.

Eines dieser wichtigsten Ergebnisse ist die Bündelung kreativer Ideen, die auch für die Zukunft tragfähig sein werden. Vielleicht gelingt es uns den Namen „Kompetenznetz für das Alter“ mit kreativen Ideen und gemeinsamen Netzen am Leben zu erhalten und mit Leben zu erfüllen. Vielleicht gelingt es auch eines Tages, in jeder Region ein Kompetenznetz für das Alter einzurichten.

Meine Damen und Herren, ich habe mein Grußwort mit einem Blick in die Geschichte begonnen und ich möchte auch mit einem Blick in die Geschichte enden. In der Römischen Republik wurden bestimmte Politiker nicht bezahlt, sie arbeiteten ehrenamtlich. Ihre Tätigkeit wurde im Alter mit einem lebenslangen Speiserecht im Rathaus der jeweiligen Stadt honoriert. Hätte ich die Wahl, ich würde mich für die Kuchentafel von Frau Tresenreuter entscheiden. Ich danke Ihnen!“

- Am 11.06.2005 fand die Fachtagung  "Kompetenzen für das Alter vernetzen" mit 170 Teilnehmern auf dem Campus Mitte der Charité Berlin statt. Der Bericht der Fachtagung kann hier heruntergeladen werden.

- Am 01.04.05 fand in der Evangelischen Fachhochschule Berlin die zweite kleine Fachtagung mit dem Themenschwerpunkt "Geriatrische/ gerontologische Lehre, Aus- und Weiterbildung" statt.

  • Die Kurzfassung des Tagungsberichts können Sie hier downloaden.
     

- Am 04. & 05.02.05 fand eine kleine Fachtagung "Potentiale und Grenzen der Hilfe und des Engagements von 'Alten für Alte'" im Deutschen Zentrum für Altersfragen statt.

Die Kurzfassung der Tagung können Sie hier downloaden. Zudem können Sie sich hier den ausführlichen Tagungsbericht ansehen.

 - Am 14.01.2005 wurde der Arbeitsausschuss "Wohnen im Alter" gegründet. Die Gründungssitzung fand im Haus des Sozialwerk Berlin e.V. statt.

- Am 27.11.2004 fand das 12. Woltersdorfer Symposium zum Thema "Leitlinien der Geriatrie" statt.

- Der 7. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Gerontologie und Geriatrie (DGGG) fand am 08.10.04 in Hamburg statt. Die Geschäftsstelle und ein Vertreter der Altenselbsthilfe stellten das Projekt "Kompetenznetz für das Alter" vor. Hier können Sie den Vortrag herunterladen: hier klicken. (Näheres zum Kongress finden Sie unter www.dggg-online.de)  

- Eine Fachtagung zum Thema "Aktives Altern - Selbsthilfe und Selbstbestimmung" fand am 02.09.2004 im Sozialwerk Berlin e.V. statt.

- Am 30.08.2004 fand der 2. Geriatrietag Brandenburg in Potsdam statt. Er stand unter dem Thema "Qualitätsmanagemant der Geriatrie in Brandenburg". Der Arbeitsauschuss "Ambulante und stationäre medizinische Versorgung" nahm an dieser Veranstaltung teil.

- Das erste Treffen des Arbeitsausschusses "Lernen im Alter - Möglichkeiten der Geragogik in Theorie und Praxis" fand am 26.08.04 statt.

- Am 21.06.04 war Tag der offenen Tür im Sozialwerk Berlin e.V., wo sich auch die Geschäftsstelle "Kompetenznetz für das Alter" vorstellte. 
  
 

- Das erste Treffen des Arbeitsausschusses "Politische Vertretung der älteren Menschen in Parteien und Seniorenvertretungen" fand am 18.05.04 statt.
 

- Am 27.04.04 wurde im Rahmen eines Seminars zu "Multiplikatoren in der Altenhilfe", das im Sozialwerk Berlin e.V. stattfand, der Vortrag: "Welche Bedeutung hat das Modell 'Kompetenznetz für das Alter' für die Selbsthilfe älterer Menschen?" gehalten.

- Am 23.04.04 traf sich der Arbeitsausschuss "Gesetzliche Grundlagen für das Leben im Alter" zum ersten Mal.

- Das erste Treffen des Arbeitsausschusses "Ethik und Spiritualität in der Arbeit mit alten Menschen" fand am 16.04.04 statt.

- Unsere Internetseite ist im April 04 online gegangen und wird sich nach und nach mit Informationen füllen.
 

- Der Arbeitsausschuss "Selbsthilfe und Ehrenamt in Berlin und Brandenburg" tagte am 29.03.04 zum ersten Mal.

- Am 22.03.04 traf sich der Arbeitsausschuss "Ambulante und stationäre medizinische Versorgung in Berlin und Brandenburg" zum ersten Mal.

- Das erste Treffen des Arbeitsausschusses "Heime und deren Bewohner in Berlin und Brandenburg" fand am 05.03.04 statt.

- Am 28.01.04 fand die Eröffnungsveranstaltung des "Kompetenznetz für das Alter" im Sozialwerk Berlin e.V. statt. Die Eröffnungsrede hielt die Parlamentarische Staatssekretärin Frau Christel Riemann-Hanewinckel. (Hier können Sie die Reden der Auftaktveranstaltung einsehen: Reden)

 

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