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Herzlichen Dank
für Ihren Besuch auf unserer Homepage! Wir freuen uns über Ihr Interesse an
unserer Arbeit! Klaus
Ehrenheim, allein verantwortlicher Redakteur für diesen Internetauftritt
und für den Info-Brief
Aktuell:
Arbeitsausschuss "Wohnen im Alter" feiert
5-Jähriges Bestehen Aus Anlass seines
5-Jährigen Bestehens kam der Arbeitsausschuss "Wohnen im Alter" am 14. 12. 2009
zu einer außerordentlichen Sitzung zusammen. Hierzu erschien in der vom
Sozialwerk Berlin e.V. herausgegebenen Schlösschenpost ein Bericht, den Sie
herunterladen können. Zum Download: hier
klicken
Ärztliche Versorgung in stationären
Pflegeeinrichtungen Am 20. Mai
2009 fand das 8. KWA-Symposium im KWA Stift Hohenzollernpark statt.
Behandelt wurde das Thema:
Ärztliche
Versorgung in Heimen - Bestandsaufnahme und Perspektiven nach der
Pflegereform.
Wichtig: § 12
Absatz 2, letzter Satz SGB XI lautet wie folgt: "Die
Pflegekassen nutzen darüber hinaus das Instrument der integrierten Versorgung
nach § 92 b und wirken zur Sicherstellung der haus-, fach- und zahnärztlichen
Versorgung der Pflegebedürftigen darauf hin, dass die stationären
Pflegeeinrichtungen Kooperationen mit niedergelassenen Ärzten eingehen oder
§ 119 b SGB V anwenden."
Zu den Referenten und Teilnehmern
zählten: Prof. Dr. Thomas Klie, Dr. Martina Schäufele,
Dipl.-Ing. Monika Nirschl, Michael
Pfitzer, Dr. Rainer Neubart, Dr. Ottilie Randzio und Manfred
Zwick. Die gehaltenen Vorträge machten auch den Laien unter den
Zuhörern klar, dass es nur im Interesse der Bewohnerinnen und Bewohner von
stationären Pflegeeinrichtungen sein kann, wenn vor Ort Ärzte zur Verfügung
stehen, die aus der persönlichen Erfahrung mit den Patienten und in Kenntnis der
jeweiligen medizinischen Vorgeschichte in akuten Erkrankungsfällen über
erforderliche Maßnahmen entscheiden. Hiermit können für die Patienten
vermeidbare psychische Belastungen durch sonst erforderlich gewesene
Krankenhauseinweisungen ausgeschlossen und dem zuständigen
Krankenversicherungsträger können erhebliche Kosten erspart
werden.
Pflegestützpunkte Durch eine Allgemeinverfügung der Senatsverwaltung
für Integration, Arbeit und Soziales zur Einrichtung von Pflegestützpunkten im
Land Berlin vom 12. 12. 2008 (Amtsblatt von Berlin Nr. 1/2009 vom 09. 01. 2009)
sind Einzelheiten zur Einrichtung der Pflegestützpunkte in Berlin festgelegt
worden. Auskünfte hierzu können telefonisch eingeholt werden unter: 030 -
90282644
Das Kuratorium Deutsche
Altershilfe (KDA) bietet den 2. Zwischenbericht der "Werkstatt
Pflegestützpunkte" zum Download an. Er enthält einen Überblick über den
aktuellen Stand der Entwicklung und nennt konkrete Handlungsempfehlungen zur
Implementierung und zum Betrieb von
Pflegestützpunkten.
siehe unter: http://www.Werkstatt-Pflegestuetzpunkte.de/downloads.html
Transparenz und
Pflegequalität 1.
Ergebnisqualität ist hier der Maßstab dafür, ob und ggf. in welchem
Umfang das vereinbarte bzw. gesetzte Ziel der Pflege erreicht worden ist. Dabei
muss berücksichtigt werden, dass der Begriff "Qualität" sehr unterschiedlich
definiert und empfunden werden kann. Bewohnerinnen und Bewohner bzw.
Patientinnen und Patienten einer stationären Pflegeeinrichtung wünschen sich
Ziele der Pflege, für die es keine griffigen Gradmesser gibt: Menschlichkeit,
Geborgenheit und Sicherheit. Sie wollen verstanden werden und sich wohl fühlen
(siehe: Bericht über DZA-Veranstaltung am 08.05.08 - zum Download des Berichts
hier klicken ).
Grundlage für die Bewertungssystematik sind die Qualitätsprüfungs-Richtlinien
(QPR) vom 10. November 2005. Dort sind die medizinisch-pflegerischen Kriterien
(z.B. Pflegezustand, Ernährungszustand, Wundversorgung) und die
bewohnerbezogenen Aspekte der Prozess- und Ergebnisqualität festgelegt. Diese
Richtlinien sind regelmäßig an den medizinisch-pflegefachlichen Fortschritt
anzupassen. Lt. Auskunft des Bundesgesundheitsministeriums (BMG) vom 14. Juli
2008 gilt das auch hinsichtlich des zum 1. Juli 2008 in das geltende Recht
eingefügten Prüfungsschwerpunktes der Ergebnisqualität. Dadurch werde
sichergestellt, dass Prüfinhalt und Prüfpraxis der Medizinischen Dienste der
Krankenkassen sich an pflegewissenschaftlichen Kriterien und an der
verbraucherorientierten Veröffentlichung von Prüfergebnissen ausrichten. Das BMG
verweist darauf, dass Wissenschaftliche Projekte, wie das vom BMG und dem
Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ)
ausgeschriebene Modellvorhaben "Entwicklung und Erprobung von Instrumenten zur
Beurteilung der Ergebnisqualität in der stationären Altenhilfe", zu diesem
Prozess beitragen werden. - Zum Download der Bundestagsdrucksache mit der
Antwort vom 14. Juli 2008 klicken Sie hier.
2. Prozessqualität kann auch als
Betriebsqualität bezeichnet werden. Die stationäre Pflegeeinrichtung muss den
gesetzlichen Anforderungen in baulicher, organisatorischer und wirtschaftlicher
Hinsicht genügen.
3. Transparenz soll mit dem am 1.
Juli 2008 in Kraft getretenen neuen Pflegeversicherungsrecht dadurch geschaffen
werden, dass die Ergebnisse der Prüfberichte verständlich und
verbraucherfreundlich im Internet, im Pflegestützpunkt und in der jeweiligen
Einrichtung zu veröffentlichen sind. Dabei soll ein noch zu entwickelndes
Bewertungssystem (Ampelschema oder Sternesystem) dem Interessierten
signalisieren, ob eine Pflegeeinrichtung Pflegequalität bietet oder nicht. Siehe
hierzu Abschnitt 4. Vollstationäre Pflege (Transparenz der Pflegequalität) in:
Klaus Ehrenheim , "Meine Sicht zu den Änderungen des Rechts der
Pflegeversicherung" - zum Download des Artikels hier klicken
.
5. Lebensqualität kann für die
Bewohner eines Pflegeheimes zum Beispiel anhand folgender Kriterien gemessen
werden (so das BMG in seiner Antwort vom 14. Juli 2008 auf Fragen der Fraktion
der FDP im Bundestag - vgl. Bundestagsdrucksache Nr. 16/9843): Können eigene
Möbel, eigene Erinnerungsstücke und eigene Wäsche mitgebracht werden? Bestehen
Auswahlmöglichkeiten beim Essen? Welche Freizeitangebote gibt es? Welche
Serviceleistungen (z.B. Friseur) werden in der Nähe angeboten? Dürfen Haustiere
gehalten werden?
Vom Heimgesetz zum
Wohnteilhabegesetz Die Berliner
Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales (I D 19) hat mit Schreiben
vom 07. 07. 2008 folgendes mitgeteilt: "... wie Sie wissen, ist im Zuge der
Föderalismusreform die Gesetzgebungskompetenz für das Bundesheimrecht zumindest
in Bezug auf den ordnungsrechtlichen Teil des Heimrechts auf die Bundesländer
übergegangen. Meine Verwaltung sieht die übernommene Gesetzgebungsbefugnis
für das Land Berlin als Chance, das bewährte Heimrecht zu überdenken, mit neuen
Gedanken und Handlungsansätzen anzureichern und gerade auch angesichts der zu
erwartenden demografischen Entwicklung im Interesse der betroffenen Menschen
zukunftsfest zu gestalten."
Zur Vertiefung des gemeinsamen Dialogs
wird unter Übersendung eines 1. internen Arbeitsentwurfs des
"Wohnteilhabegesetzes" zu einem Berliner Fachgespräch am 29. 07. 2008
eingeladen. Wir werden weiter berichten. Erinnern Sie sich daran, dass in den
mit unserem Info-Brief Nr. 18/2008 versandten Informationen vom 15. 06. 2008 an
erster Stelle das Thema "Was für ein Heimgesetz werden wir bekommen?" behandelt
wurde? Zum Download dieses Dokuments hier klicken
.
Den Bericht über das Berliner
Fachgespräch am 29. 07. 2008 habe ich mit dem Info-Brief Nr. 26/2008 versandt.
Zum Download des Berichts bitte hier klicken.
Neues zum Thema
Patientenverfügung: Am
18. Juni 2009 hat der Deutsche Bundestag nach sechs Jahre
dauernder Debatte und nach einer überaus ernsthaften und zum Nachdenken
herausfordernden Diskussion eine Lösung gefunden, die den Patientenwillen als
von den Ärzten zu respektierenden obersten Grundsatz bestimmt.
Wenn das Gesetz in der jetzt
beschlossenen Fassung - nach seiner Veröffentlichung im Bundesgesetzblatt - in
Kraft tritt, werden im konkreten Fall Ärzte und Angehörige zunächst ermitteln
müssen, ob der in einer Patientenverfügung niedergeschriebene Wille des
Patienten auf die tatsächliche Lebens- und Behandlungssituation passt. Trifft
dies zu, muss der Arzt dem in der Patientenverfügung festgelegten Willen des
Patienten entsprechen. Bestehen Zweifel darüber, müssen die Ärzte - im
Dialog mit den Angehörigen - den Versuch unternehmen, den mutmaßlichen
Willen des Patienten zu ermitteln. Werden sie sich einig, wird entsprechend
verfahren. Bei Uneinigkeit wird ein Vormundschaftsgericht
eingeschaltet.
Das Plenum des Bundestages folgte damit
dem Gesetzentwurf einer parteiübergreifenden Gruppe von Bundestagsabgeordneten
um den Rechtspolitiker Joachim Stünker (SPD). Der Entwurf erhielt 317
Stimmen, bei 233 Gegenstimmen. Die konkurrierenden Gesetzentwürfe fanden keine
Mehrheit im Bundestag.
Nachricht aus Bietigheim-Bissingen: Die
Stadt Bietigheim-Bissingen, der Dachverband für Seniorenarbeit
Bietigheim-Bissingen e.V. und die Schiller Volkshochschule Kreis
Ludwigsburg veranstalten im Oktober/November 2010 - unterstützt von der
örtlichen Presse - zum vierten Mal Akademietage im Kronenzentrum (Kleiner Saal)
in Bietigheim-Bissingen. Für die Vorankündigung mit dem Programm: hier
klicken
- . - . - . -
Termine:
- Die nächste Sitzung des Arbeitsausschusses
"Wohnen im Alter"
findet am Montag, 26. Juli
2010, 15:00 Uhr, im Haus des Sozialwerk
Berlin e.V., Humboldtstraße 12, 14193 Berlin-Grunewald,
(Nähe Bismarckplatz)
statt.
Auf der Tagesordnung dieser Sitzung stehen unter anderem
- die weitere Planung der
Fachtagung am 29. Oktober 2010
zum Thema "Wohnen im
Übergang zur
Pflege", - Bericht aus der Arbeitsgruppe "Bauen, Wohnen,
Wohnumfeld" des Landesseniorenbeirats
Berlin, - Pflegestützpunkte, -
Stuttgarter Wohnprojektetag, - aktuelle politische
Fragen zum Wohnen im Alter, wie
"Entwicklung von Wohnungsprojekten im
Bestand" sowie - Berichte aus der Arbeit
der Ausschussmitglieder.
Allgemein aktuelle
Themen der Arbeit des Ausschusses sind: - Integration der Barrierefreiheit in
die Architekturausbildung; - Die Besonderheit der Planungsleitung -
"Barrierefreiheit" muss gegenüber Auftraggeber/Investoren
deutlicher herausgehoben werden; - Verbesserung der
Finanzierungsmodelle für die barrierefreie Umgestaltung von
Wohnraum im Bestand; - Motivation der Wohnungsbau-Unternehmen; -
Verstärkung des politischen Lobbyings.
Termine für die weiteren
Sitzungen des Arbeitsausschusses "Wohnen im Alter" sind noch nicht
festgelegt. Rückfragen an den Ausschusssprecher, Herrn Dr.-Ing.
Hans-Ulrich Litzner, bitte per eMail: KuL.Litzner(at)t-online.de
- Zum Freitag, 6. August 2010, 14:00 Uhr, lädt
die Sprecherin des Arbeitsausschusses "Selbsthilfe und
Ehrenamt in Berlin und Brandenburg" und "Selbstbestimmtes
Leben und Wohnen im Alter", Frau Gertrud Aschenborn, in das
Altenselbsthilfe- und Beratungszentrum des Sozialwerk Berlin e.V.,
Humboldtstraße 12, 14193 Berlin-Grunewald (Nähe Bismarckplatz), ein. Auf der
Tagesordnung steht unter anderem ein Rückblick auf die Seniorenwoche und die
Vorbereitung der nächsten
Aktivitäten. Rückfragen an die Ausschusssprecherin, Frau Gertrud
Aschenborn , bitte per eMail: Gertrud(at)Aschenborn-Berlin.de
- Anlässlich der Zusammenkunft der aktiven Ausschüsse mit dem
ORG-Team am 16. Januar 2008 wurde berichtet, dass der Arbeitsausschuss
"Gesetzliche Grundlagen für das Leben im Alter" erst
wieder zusammentreten wird, wenn aus dem Kreis seiner Mitglieder ein Bedarf
hierfür bei seinem Sprecher, Herrn Klaus Ehrenheim,
angemeldet wird. Inzwischen ist dieser in das Schwabenland umgezogen und
steht für die Funktion als Sprecher dieses Arbeitsausschusses nicht mehr zur
Verfügung.
-
Der Arbeitsausschuss "Politische Vertretung der älteren Menschen
in Parteien und Seniorenvertretungen" wird vorläufig nicht
zusammenkommen, weil sein Sprecher, Herr Prof. Dr. Christian Zippel,
mitteilte, dass er für diese Aufgabe nicht mehr zur Verfügung stehe, da er
seinen Wohnsitz in das Bundesland Brandenburg verlege. Frau Käte
Tresenreuter ist derzeit bemüht, eine(n) Nachfolger(in) für diese Aufgabe
zu finden.
Allgemeine Infos zu
dem Kompetenznetz für das Alter
Die Förderphase des
Modellprojektes ging am 28.02.2006 zu Ende; die Geschäftsstelle bei der Charité
- Universitätsmedizin Berlin - wurde geschlossen. Verschiedene Arbeitsausschüsse
werden aber weiterhin auf ehrenamtlicher Basis tätig sein. Das hat der
Arbeitskreis "Konzertierte Aktion für Gerontologie in Berlin und Brandenburg" in
seiner Arbeitssitzung am 28. 02. 2006 beschlossen. Er hat in diesem Zusammenhang
ein Organisationsteam eingesetzt, das aus folgenden Mitgliedern besteht: hier klicken .
Wa s
bisher geschah:
- Der Arbeitsausschuss "Ambulante und stationäre medizinische Versorgung in Berlin und
Brandenburg" veranstaltete am 8. Oktober 2007 einen Workshop unter dem
Titel "Die Medizinische Versorgung im Alter". Der
Bericht über den Workshop steht zum Herunterladen zur Verfügung: hier klicken
- Der Arbeitsausschuss "Wohnen im Alter" hat am 7. Mai
2007 eine gut besuchte Tagung zum Thema "Barrierefrei leben und
wohnen bis ins hohe Alter" durchgeführt.Der komplette Bericht über die Tagung kann hier
heruntergeladen werden: hier klicken Hinweis: Die von diesem Arbeitsausschuss erstellte Broschüre
„Für sich und in Gemeinschaft – Barrierefreiheit als Voraussetzung für ein
selbstbestimmtes Leben und Wohnen bis ins hohe Alter“ (Achtung: 2,26 MB)
kann hier
heruntergeladen werden.
- In seiner Sitzung am 10. 10. 2006 hat der für das
Kompetenznetz verantwortliche Arbeitskreis "Konzertierte Aktion für Gerontologie
in Berlin und Brandenburg" von der Studiendekanin des MA-Studiengangs
Gerontologie, Frau Prof. Dr. Eva-Maria
Neumann, an der Fachhochschule Cottbus berichtet bekommen, dass
dieser Studiengang insbesondere Quereinsteigern - über die sozialen und
psychologischen Berufe hinaus - die Möglichkeit bieten soll, auch in andere
Berufe zu wechseln (z.B. Dienstleistungen und Produkte für ältere Menschen).
Angesprochen mit diesem Weiterbildungsangebot würden beispielsweise Fachkräfte
aus Verwaltungen (Krankenkassen, Kommunal- und Landesbehörden), Architekten,
Stadtplaner (Barrierefreiheit für Wohnung und Wohnumfeld), Betriebswirte und
Fachkräfte wie die des Instituts für Gerontotechnik in Iserlohn (Produkte für
ältere Menschen brauchbar gestalten und ältere Arbeitnehmer fördern).
Frau Prof. Dr. Eva-Maria
Neumann sagte zu, bei entsprechenden Wünschen aus den
Arbeitsausschüsses des Kompetenznetzes, zu einer Zusammenarbeit bereit zu sein.
Zwischen der Geriatrischen Akademie Brandenburg (Ltd. Arzt Dr. med Rainer Neubart) und der FHS
Cottbus sind bereits Pläne für eine Zusammenarbeit entwickelt worden, um den
Theorie-Praxis-Transfer weiter auszubauen.
- Am 29. 08. 2006 fand
im Haus des SOZIALWERK BERLIN E.V. (SWB) in Berlin-Grunewald im Vorfeld der
Wahlen zum Abgeordnetenhaus und zu den Bezirksparlamenten - in Fortsetzung einer
langen Übung des SWB - eine Diskussionsveranstaltung mit
Vertreterinnen und Vertretern der politischen Parteien statt. Frau Käte Tresenreuter konnte als Vorsitzende des SWB
und des Arbeitskreises "Konzertierte Aktion für Gerontologie in Berlin und
Brandenburg" folgende Politikerinnen und Politiker begrüßen:
Bündnis
90/Die Grünen war vertreten durch Frau Franziska
Eichstädt-Bohlig, MdB und Spitzenkandidatin, Frau Jasenka Villbrandt, MdA und Sozialpolitische
Fraktionssprecherin
CDU war vertreten durch: Herrn Gerold Hoffmann, MdA, stv. Fraktionsvorsitzender
und Sozialpolitischer Fraktionssprecher
Die Linke/PDS war vertreten durch: Frau Ingeborg Simon, MdA, Fraktionssprecherin für
Gesundheits- und Seniorenpoltik sowie Verbraucherschutz und
Behindertenpolitik
FDP war vertreten durch: Herrn Rainer-Michael Lehmann, MdA, stv.
Fraktionsvorsitzender, Gesundheits-, Arbeits- und Sozialpolitischer
Fraktionssprecher
SPD war vertreten durch: Frau Ülker Radziwill, MdA, Sozialpolitische
Fraktionssprecherin
Die Moderation der Veranstaltung übernahm Herr
Dr. med. Rainer Neubart, Leitender Arzt
des Evangelischen Krankenhauses Woltersdorf, der zugleich verschiedene Aufgaben
im "Kompetenznetz für das Alter" wahrnimmt.
Für die Beantwortung der aus den
Arbeitsausschüssen des Kompetenznetzes stammenden und zu vier Themenkomplexen
- Selbsthilfe und Ehrenamt in der älteren Generation - Medizinische
Versorgung im Alter - Pflegebedarf und Selbständigkeit - Wohnen im
Alter zusammengefassten Fragen standen jeder Partei fünf Minuten (für jeden
Themenkomplex 25 Minuten) für ihre Antworten zur Verfügung.
Der Moderator, dem Frau
Tresenreuter Dank sagte, stellte - nachdem die Politiker auch
spontane Fragen aus dem Publikum beantwortet hatten, abschließend
fest:
- Mit Kompetenzvermittlung kann massiv Geld
eingespart werden, sie verdient Unterstützung.
- Die Barrierefreiheit von Wohnungen und Wohnumfeld
muss gefördert werden.
- Der sozialen Gerontologie muss eine größere
Bedeutung beigemessen werden.
- Von älteren Menschen wird keine Konfrontation
aufgebaut. - Die Politiker tragen eine hohe Verantwortung dafür, dass hier
keine falschen Feindbilder aufgebaut werden.
- Vom 16. bis 18. 05. 2006 fand in
Köln der 8. Deutsche Seniorentag statt. Die Mitglieder des Organisationsteams,
Frau Käte Tresenreuter und Herr Klaus Ehrenheim , haben in diesem Rahmen im
Congress-Centrum Ost der Koelnmesse am 16. 05.
2006, in der Zeit von 14:30 bis 16:00 Uhr
die bisherige und die geplante weitere Arbeit des Modellprojektes "Kompetenznetz
für das Alter" im Rahmen eines Workshops vorgestellt.
Nach der anschließenden Diskussion mit den 67 teilnehmenden
Interessierten, konnte am Ende der Veranstaltung Übereinstimmung darin
festgestellt werden, dass es wünschenswert ist, eines Tages zahlreiche Ableger
des Kompetenznetzes in allen Zentren bzw. in jeder Region unseres Landes zu
haben. Einen detaillierten Bericht über den
Workshop finden Sie
nachstehend:
Bericht über den Workshop 5:
Modellvorhaben
„Kompetenznetz für das Alter“
im Rahmen des von der BAGSO organisierten
Deutschen Seniorentags 2006 in
Köln
Ort: Congress-Saal I 4. OG
Zeit: Dienstag, 16. Mai 2006 14.30 –
16.00 Uhr
Verantwortlich: Sozialwerk Berlin
e.V.
Moderation: Käte
Tresenreuter, Vorsitzende des SOZIALWERK BERLIN
E.V. Klaus Ehrenheim, Rechtsbeistand und
ehrenamtlicher Mitarbeiter im SOZIALWERK BERLIN E.V.
Teilnehmerzahl: 67 Personen
In seiner Eröffnungsansprache ging Herr Klaus
Ehrenheim kurz auf die Themenstellung ein und hob hervor, dass die Idee
dieses Kompetenznetzes vom Sozialwerk Berlin, sprich von Frau Käte
Tresenreuter , ausgegangen ist.
Frau Käte Tresenreuter begrüßte die
Teilnehmer herzlich und berichtete in ihrer Anmoderation über die vor 35
Jahren vorgenommene Gründung und die anschließende Entwicklung des Sozialwerk
Berlin e.V.. Eines seiner Standbeine war und ist der von ehrenamtlichen
Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern durchgeführte Besuchsdienst in Alten-
und Pflegeheimen. Vor 22 Jahren schuf sich das Sozialwerk dann ohne
Inanspruchnahme öffentlicher Mittel, aber mit viel Optimismus und ehrenamtlichem
Einsatz, ein eigenes Haus. Dieses Altenselbsthilfe- und Beratungszentrum
in der Humboldtstraße 12 in Berlin-Grunewald wird ausschließlich von
ehrenamtlichen Mitarbeitern in eigener Verantwortung betrieben. Es ist täglich,
auch an Sonn- und Feiertagen, von 10 – 18 Uhr geöffnet und hat in den
vergangenen 22 Jahren über 930.000 Besucher gehabt. Dieses Zentrum legt in
beeindruckender Weise Zeugnis davon ab, was ältere Menschen zu leisten vermögen.
Einige Mitarbeiter sind schon über 95 Jahre alt und immer noch aktiv.
Unser Altenselbsthilfezentrum hat
Modellcharakter und übt eine große Anziehungskraft aus auf Besucher aus den
anderen Bundesländern, aus Europa und sogar aus Japan. Es lohnt sich, unser
Zentrum zu besuchen; es stellt etwas ganz Besonderes dar, denn man lebt dort wie
in einer großen Familie.
Das Sozialwerk Berlin e.V. hat immer
auch soziale Kontakte gepflegt. Gleich nach der Wiedervereinigung hat es den
Arbeitskreis „Selbsthilfe älterer Menschen“ ins Leben gerufen, an dem
auch Vertreter aus dem anderen Teil von Berlin und aus den neuen Bundesländern
teilgenommen haben. Umfangreiche Beziehungen wurden zu Ländern aus Mittel- und
Osteuropa aufgenommen und im Freundeskreis Mitteleuropa konkretisiert,
von dem man sagen kann, dass er gewissermaßen einen Vorläufer für ein soziales
Europa darstellt.
Fußend auf unseren Erfahrungen und unserer Unterstützung konnte
1966 in Tallinn/Estland ebenfalls ein Selbsthilfezentrum für Ältere
Menschen eröffnet werden.
Vor sieben Jahren initiierte das Sozialwerk Berlin e.V. den
Arbeitskreis „Konzertierte Aktion für Gerontologie in Berlin und
Brandenburg“, an dem Vertreter der Humboldtuniversität, der Fachhochschulen
für Sozialarbeit und Sozialpädagogik, der Senatsstellen, des Deutschen Zentrums
für Altersfragen und Fachleute aus der Praxis sowie betroffene ältere Menschen
aus der Selbsthilfe teilnahmen. Aus diesem Gremium ging dann Ende 2003 das
Modellprojekt „Kompetenznetz für das Alter“ hervor, das sich dadurch
auszeichnet, dass es Forschung, Lehre, Praxis und Altenselbsthilfe vereint.
Dabei wurde die Selbsthilfe älterer Menschen zum ersten Mal als
gleichberechtigter Partner akzeptiert. Dieses bahnbrechende Modellprojekt ist
gut gelungen, und es wäre zu wünschen, dass es bundesweit zu ähnlichen
Initiativen käme.
Herr Klaus Ehrenheim stellte dann anhand einer
PowerPoint-Projektion das Modellprojekt vor.
Ziel des Modellprojekts: Mit dem Modellvorhaben
„Kompetenznetz für das Alter“ wurde und wird weiterhin angestrebt, unter
Beteiligung älterer Menschen gerontologische und geriatrische Forschung, Aus-,
Fort- und Weiterbildung sowie den Wissenschafts-Praxis-Transfer zu
verbessern.
Unsere Gründe:
Wir, als ältere Menschen, müssen daran interessiert sein, dass
wir an Diskussionen über unsere Belange und Probleme beteiligt werden, dass wir
nach Möglichkeit sogar bei den Entscheidungen über unsere Angelegenheiten
mitwirken, dass wir aber mindestens bei der Vorbereitung solcher Entscheidungen
mitreden dürfen.
Einrichtung einer Geschäftsstelle:
Der von Frau Tresenreuter initiierte Arbeitskreis
“Konzertierte Aktion für Gerontologie in Berlin und Brandenburg“ hat unter ihrer
Regie einen Antrag an die Bundesregierung formuliert, an einem Modellprojekt
auszuprobieren, ob es möglich wäre, ein Netzwerk herzustellen zwischen den
Wissenschaftlern, Hochschullehrern, Forschern, Praktikern und der
Altenselbsthilfe. Über diesen Antrag wurde im Bundesministerium für Familie,
Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) zügig und positiv entschieden, nicht
zuletzt weil Frau Tresenreuter den Bundeskanzler von dieser Idee
begeistern konnte. Somit haben wir im Prinzip alles, was mit dem Kompetenznetz
zusammen hängt, dem Ideenreichtum und der Beharrlichkeit von Frau Tresenreuter
zu verdanken.
Das konkrete Ergebnis dieser Entscheidung war, dass das
BMFSFJ für zwei Jahre eine Geschäftstelle finanzierte, die insbesondere mit
Recherche-, Organisations-, Koordinierungs- und Redaktionsaufgaben betraut
wurde.
Einsetzung von neun Arbeitsausschüssen:
Im Januar 2004 wurde im Altenselbsthilfe- und Beratungszentrum
des Sozialwerk Berlin e.V. die Eröffnungsveranstaltung für das KOMPETENZNETZ für
das ALTER durchgeführt. Frau Tresenreuter wollte gleich von Anfang an dafür
sorgen, dass die älteren Menschen auch wirklich mitbeteiligt werden und hatte
die Idee, dass man das am besten in Form von Arbeitsausschüssen machen könnte.
Sie hat dann überlegt, wem sie es im Umkreis der aktiven ehrenamtlichen
Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen und anderen wohlgesinnten kompetenten Personen
zutrauen könnte, das Projekt in ihrem Sinne voranzubringen.
Im Kompetenznetz waren Vertreter der Humboldt-Universität
Berlin, der drei Fachhochschulen für Sozialarbeit und Sozialpädagogik, des
Deutschen Zentrums für Altersfragen, der Senatsverwaltung des Landes Berlin, der
Bezirksverwaltung, des Deutschen Paritätischen Wohlfahrtsverbandes und freie
Träger der Altenhilfe vereint. Aus diesem Personenkreis fanden sich zahlreiche
Personen, die bereit waren, sich an der Arbeit im Sprecherkreis, im Beirat und
an der Arbeit in den Arbeitsausschüssen zu beteiligen. Wäre das alles nicht
gewesen, so wäre das Ergebnis nach den zwei Jahren Arbeit, lange nicht so
interessant geworden. Es wäre heute nur eine Feststellung des Ist-Zustandes und
eine Ermittlung der Situation zu vermelden gewesen, aber es hätte keine Bewegung
nach vorn stattgefunden.
Das Ziel, die Wissenschaft, Lehre und Forschung mehr an die Praxis und
insbesondere an die älteren Menschen als Experten des eigenen Alters
heranzubringen, aber auch das Ziel, dass ältere Menschen als gleichberechtigte
Partner bei der Planung, Gestaltung und Durchführung von sie betreffenden
Vorhaben angesehen werden müssen, und dass bei der Anstrebung des Ziels,
Standards zu entwickeln sind für die Vernetzung zwischen den Wissenschaftlern,
den Praktikern und der Altenselbsthilfe, wurde von ihr durch die Bildung dieser
Arbeitsausschüsse schon erreicht, denn in den Arbeitsausschüssen kamen die
verschiedenen Gruppen ja zu gemeinsamer Arbeit zusammen. Sieben der
Arbeitsausschüsse entstanden durch die Initiative von Frau Tresenreuter
, zwei wurden von der Geschäftsstelle eingesetzt.
So entstanden folgende Arbeitsausschüsse, von denen
einige über das Ende des Modellprojektes hinaus weiter tätig sein wollen (in
Klammern werden die Sprecherinnen bzw. Sprecher genannt):
-
Selbsthilfe und Ehrenamt (Frau Aschenborn)
-
Heime und deren Bewohner (Frau Michalski)
-
Ambulante und stationäre medizinische Versorgung (Herr Dr.
med. Neubart)
-
Gesetzliche Grundlagen für das Leben im Alter (Herr
Sozialrechtsbeistand Ehrenheim)
-
Forschung, Lehre und Weiterbildung (Frau Prof. Dr.
Geißler-Piltz)
-
Politische Vertretung der älteren Menschen in Parteien und
Seniorenvertretungen (Herr Prof. Dr. Zippel)
-
Wohnen im Alter (Herr Dr.-Ing. Litzner)
-
Ethik und Spiritualität in der Arbeit mit alten Menschen
(Frau Aschenborn)
-
Lernen im Alter: Möglichkeiten der Geragogik in Theorie und
Praxis (Frau Dr. Marschke)
Was noch getan wurde:
Es wurden Workshops am 2. September 2004 und am 4./5. Februar
2005 durchgeführt, sowie am 1. April 2005 eine Fachtagung mit dem Thema:
„Aktives Altern, Selbsthilfe und Selbstbestimmung“.
Es gab dann eine weitere Fachtagung: „Potenziale und Grenzen
der Hilfe und des Engagements von Alten für Alte“. Das Thema: „Lehre und
Erfahrungswissen älterer Menschen - Förderung des intergenerationellen Dialogs“
wurde an Fachhochschulen in Berlin und Brandenburg behandelt und es wurde eine
große Fachtagung „Kompetenzen für das Alter vernetzen“ am 11. Juni 2005 in der
Charité in Berlin durchgeführt.
Es fand in der Zeit vom 26. April bis 1. Mai 2004 in
Rahnsdorf ein Seminar des Sozialwerk Berlin e.V. mit dem Thema: „Welche
Bedeutung hat das Modell „Kompetenznetz für das Alter“ für die Selbsthilfe
älterer Menschen“ statt.
Den Abschlussbericht des Modellprojekts haben wir am 16.
Februar 2006 dem Vertreter des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen
und Jugend übergeben und wir haben die Arbeit, die von der Geschäftsstelle in
den zwei Jahren an einer Homepage gemacht wurde, inzwischen fortgesetzt.
Der Arbeitskreis „Konzertierte Aktion für Gerontologie und
Geriatrie in Berlin und Brandenburg“ hat ein Organisationsteam eingesetzt - Frau
Tresenreuter steht an der Spitze des Teams -, das eine kleine
Redaktionsgruppe mit Frau Nemitz und Herrn Ehrenheim gebildet
hat, die sich um die Homepage kümmert.
Wesentliche Ergebnisse des Modellprojekts:
- Die Geschäftsstelle hat mit dem Abschlussbericht einen
Buchbeitrag geleistet.
- Der Arbeitsausschuss „Ambulante und
stationäre Versorgung“ hat einen Forderungskatalog zu seinem Aufgabengebiet
aufgestellt und im Land Brandenburg das Projekt GERINET veranlasst.
- Der Arbeitsausschuss „Heime und deren Bewohner“ hat
ebenfalls einen Forderungskatalog aufgestellt mit dem Ziel, die offensichtlichen
Missstände in diesem Bereich anzugehen.
- Ein weiteres Beispiel unserer Erfolgsarbeit wurde von Herrn
Ehrenheim aus dem von ihm betreuten Arbeitsausschuss: „Gesetzliche Grundlagen
für das Leben im Alter“ vorgestellt. Angeregt durch den Arbeitsausschuss des
Herrn Dr. med. Neubart , hat der Arbeitsausschuss Petitionen an die
Petitionsausschüsse des Deutschen Bundestages, des Abgeordnetenhauses von Berlin
und des Parlaments vom Land Brandenburg geschickt. Darin geht es insbesondere um
Prävention und Rehabilitation für ältere Menschen. Der Gesetzgeber hat nämlich
festgelegt, dass Vorbeugung und Wiederherstellung des alten Zustandes wichtiger
sind als die Leistungserbringung für den Fall, dass das Kind in den Brunnen
gefallen ist. Krankheit verhüten statt behandeln, den Pflegefall verhüten oder
so weit wie möglich hinausschieben, statt Übernahme der Pflegekosten, das sind
die Vorgaben des Gesetzgebers.
Der Arbeitsausschuss „Gesetzliche Grundlagen für das Leben
im Alter“ hat den Eindruck gewonnen, dass die Hausärzte zu meinen scheinen, der
einzelne ältere Mensch im Rentenalter habe ja nie wieder eine Chance, ins
Berufsleben zurückzukehren, und benötige deswegen weder die Prävention noch die
Rehabilitation. Das widerspricht aber genau den Vorgaben des Gesetzgebers.
Darauf wurden die Petitionsausschüsse hingewiesen.
Am 16. Februar dieses Jahres haben wir unseren
Abschlussbericht ausgehändigt und am selben Tag hat der Bundestag beschlossen,
diese unsere Petitionen an die Bundesregierung zu überweisen mit dem Auftrag,
dass sie als Material bei der Überarbeitung des geltenden Rechts zu
berücksichtigen seien. In einer ausführlichen Begründung hat er die
Gesichtspunkte, auf die wir hingewiesen haben, besonders betont, noch stärker
als wir es gemacht haben, und er hat der Bundesregierung ins Büchlein
geschrieben, dass da noch eine Menge Überzeugungsarbeit, insbesondere bei den
Ärzten, zu leisten sei.
- Was den Arbeitsausschuss „Wohnen im Alter“
anbelangt, so hat er sich Gedanken gemacht, wie man bei dem sehr großen
Leerstand an Wohnungen, den es in Berlin und im Land Brandenburg gibt, die
Wohnungsunternehmen dazu bringen kann, Innovationen und Verbesserungen an
Wohnungen vorzunehmen, bei denen gleichzeitig erreicht wird, dass sie für alle
denkbaren Mieter geeignet sind, geeignet, um darin bis ins hohe Alter zu wohnen,
d.h. für Familien mit Kindern, die z.B. das Problem haben, wo sie mit dem
Kinderwagen hin sollen, für Behinderte, die vielleicht auf einen Rollator oder
gar auf einen Rollstuhl angewiesen sind, aber auch für ältere Menschen, bei
denen es passieren kann, dass sie vielleicht irgendwann die Pflegestufe I, II
oder gar III haben, und dann froh sind, wenn sie eine Wohnung haben, die
barrierefrei, die rollstuhlgerecht ist, so dass sie in dieser Wohnung bleiben
können, nicht in ein Heim müssen, sondern sich in ihrer Wohnung die Zuarbeit und
die Dienste, die sie eben brauchen, selbst mieten oder geeignete Hilfsmittel
kaufen können. Damit soll das Ziel für sie erreichbar werden, solange wie
möglich, bis ins hohe Alter, in dieser Wohnung bleiben zu können, und nicht
plötzlich das ganze Umfeld zu verlieren, weil sie gezwungen sind, in eine andere
Wohnung oder gar in ein Heim zu ziehen.
Der Arbeitsausschuss „Wohnen im Alter“ hat anhand von
Mustergrundrissen von Wohnungen aus verschiedenen Zeiten des vergangenen
Jahrhunderts Lösungen erarbeitet und vorgeschlagen, was geändert werden müsste
von den Wohnungsunternehmen, um diese Wohnungen bis hin zu einem
rollstuhlgerechten Zustand zu verändern.
Detaillierte Informationen über das Modellprojekt findet
man auf unserer Homepage www.Kompetenznetz-Alter.de. Der Referent
erklärte: „Wir würden uns freuen, wenn Sie uns in Berlin-Grunewald und auf
unserer Homepage besuchten!“
Am Ende des Referats von Herrn Ehrenheim , das bei
den Teilnehmern sehr gut angekommen ist, wurde noch ein Bild des
Altenselbsthilfezentrums des Sozialwerk Berlin, Wiege dieses
Selbsthilfegedankens, gezeigt. Eine halbstündige Diskussionsrunde mit
interessierten Zuhörern beschloss den Workshop.
Als Ergebnis des Workshops kann – wie es auch der für das
Thema Senioren zuständige Abteilungsleiter im BMFSFJ auf der
Abschlussveranstaltung des Kompetenznetzes am 16. Februar 2006 sagte – die
Forderung genannt werden: „Es müsste in jeder größeren Stadt, in jedem Landkreis
ein solches Kompetenznetzwerk geben.“
Protokollant: Jean Mangers Ehrenamtlicher Mitarbeiter
des Sozialwerk Berlin e.V.
- Am 16.02.2006 fand die Abschlussveranstaltung des Modellprojekts "Kompetenznetz für das Alter" in dem
Veranstaltungssaal im Altenselbsthilfezentrum des Sozialwerk Berlin e.V.,
Humboldtstr. 12 in 14193 Berlin-Grunewald statt. Zu Ihrer Information
können Sie sich hier das Programm der
Abschlussveranstaltung
herunterladen.
Der Abschlussbericht der Geschäftsstelle kann hier
heruntergeladen werden: hier
klicken.
Und hier der
Anhang zum
Bericht (Achtung 4MB große pdf-Datei):
hier
klicken.
Die Rede des Vertreters der Bundesregierung
anlässlich der Abschluss-veranstaltung des Modellprojektes am 16. 02. 2006 im
Haus des Sozialwerk Berlin e.V. wird nachstehend
wiedergegeben:
Ministerialdirektor Rudolf Herweck, Leiter der Abteilung 3
„Senioren“ im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend,
anlässlich der Abschlussveranstaltung am 16. 02. 2006:
„Liebe Frau Tresenreuter, lieber
Herr Tesch-Römer, liebe Frau Kuhlmey, meine Damen und Herren,
ich bin froh, dass ich heute bei dieser
Abschlussveranstaltung unseres Modellprojekts „Kompetenznetz für das Alter“ für
Frau Ministerin von der Leyen anwesend sein kann. Leider ist es Frau Ministerin
nicht möglich, Ihnen persönlich die Grüße zu übermitteln.
Aber ich denke, es wird mir gelingen, Ihnen die
Bedeutung unserer altenpolitischen Vorhaben für die
gesamtpolitischen Ziele des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und
Jugend aufzuzeigen.
Wir müssen der Tatsache ins Auge sehen, dass aufgrund der
Alterung der Gesellschaft die wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Aufgaben
in Zukunft von einer zahlenmäßig geringeren und insgesamt älteren Bevölkerung zu
bewältigen sind. In der aktuellen Diskussion erleben wir, dass in der Regel die
damit verbundenen Probleme im Vordergrund stehen.
Ich meine den Belastungsdiskurs, der sich damit beschäftigt,
wie wir die Probleme der sozialen Sicherungssysteme lösen können.
Ich denke aber, dass es viel wichtiger ist, in dieser
Diskussion zu vermitteln, dass der demografische Wandel gestaltbar ist und dass
in einer alternden Gesellschaft stärker als bisher auch die Chancen für
Innovation, Wachstum und Beschäftigung gesehen werden müssen.
Wir wollen erreichen, dass die gewonnenen Jahre für die
Älteren und für die Gesellschaft besser genutzt werden.
Deshalb brauchen wir Rahmenbedingungen, die es älteren
Menschen ermöglichen, ihre Potenziale besser in die Wirtschaft und stärker
– das ist ja auch Ihr Thema – in die Gesellschaft einzubringen. Und
das geschieht nicht von selbst.
„Die Vorzüge des Alters kommen nicht von selbst, man
müsse auch etwas dafür tun“.
Zu diesem Fazit kommt kein geringerer als der Römer Cicero in
seiner berühmten Schrift „Über das Alter“. Wenn seine Erkenntnis auch schon eine
Weile her ist, so ist sie doch heute noch genauso aktuell wie in der Römischen
Republik und sie könnte auch von Ihnen, liebe Frau Tresenreuter, stammen.
Natürlich kannte Cicero die Vorausberechnungen des demografischen Wandels nicht,
die prognostizierten, dass im Jahr 2040 in Deutschland etwa 34% der Bevölkerung
über 65 Jahre alt sein werden. Diese Zahlen rücken die älteren Menschen wieder
in das Zentrum der Gesellschaft. Sie stellen eine Herausforderung für Politik
und Gesellschaft dar, sie zeigen aber auch die Chancen des demografischen
Wandels.
Ältere Menschen sind nicht das Problem, sie sind ein Teil
der Lösung.
Woran müssen wir arbeiten, damit ältere Menschen ein Teil der
Lösung sein können? Sie müssen – das ist die Antwort – ihre
Potenziale, ihre Fähigkeiten, ihre Fertigkeiten und Erfahrungen mehr als bisher
in Wirtschaft und Gesellschaft einbringen können.
Betrachten wir das Thema „Ältere Arbeitnehmer“. Wir stehen
vor der Situation, dass von den 55- bis 64-Jährigen in Deutschland nur noch etwa
41,2% erwerbstätig sind. In anderen Ländern sind es mehr, in Finnland 50%, in
Schweden 70%. Die Lissabon-Strategie der Europäischen Gemeinschaft sieht auch
für uns vor, dass bis 2010 55% dieses Personenkreises – also der 55- bis
64-Jährigen – erwerbstätig sein können und sollen.
Da steht noch einiges an Arbeit bevor. Wir können es aber
erreichen, wenn wir dafür Sorge tragen, dass durch lebenslanges Lernen, durch
Gesundheitsförderung und durch eine altersbewusste Personalpolitik ältere
Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer auf ihrem Arbeitsplatz gesund altern können,
und dass sie auch, was das Wissen anbelangt, à your bleiben können. Dies ist ein
Ansatz im Sinne der Menschen, es ist aber auch eine Frage des Standorts. Die
Erfahrung älterer Menschen in Wirtschaft und Gesellschaft ist ein wichtiger
Standortfaktor.
Der zweite Punkt, den ich nur ganz kurz streifen will, ist,
dass wir auf das Thema „Wirtschaftsfaktor Alter“ achten müssen.
Ältere Menschen stellen einen beachtlichen Wirtschaftsfaktor
dar. Ihre Interessen und Bedürfnisse werden im Wirtschaftsleben allerdings noch
viel zu wenig berücksichtigt. Wir müssen also darauf hinarbeiten, und wir tun
dies auch, dass diese Bedürfnisse älterer Menschen bei der Entwicklung von
Produkten und Dienstleistungen, insbesondere auch von den
Finanzdienstleistungen, besser beachtet werden. Ich denke, das ist nicht nur ein
Faktor, der mehr Lebensqualität mit sich bringt, das ist auch ein Impuls für
Wirtschaft und Arbeitsplätze.
Aber wir wollen uns heute ja etwas mehr mit der Frage der
Einbringung von Potenzialen in die Gesellschaft befassen.
Wir müssen uns sehr intensiv damit beschäftigen, wie wir
Rahmenbedingungen dafür schaffen können, dass ältere Menschen ihre Bereitschaft
zum freiwilligen Engagement auch leben können. „Bürgerschaftliches Engagement
und Selbsthilfeinitiativen sind wichtige Bestandteile einer Gesellschaft mit
menschlichem Gesicht“ hat unsere Ministerin vor kurzem gesagt.
Laut dem jüngsten Freiwilligensurvey engagieren sich über 23
Millionen Bürgerinnen und Bürger in Deutschland für das Gemeinwesen. Da ist eine
beeindruckende Zahl, über die wir viel zu wenig sprechen. Dabei brauchen wir die
Selbsthilfebewegungen und das bürgerliche Engagement mehr denn je, denn der
Staat könnte nicht all die Aufgaben professionell erfüllen, die Jung und Alt
unentgeltlich übernehmen. Gerade in Zeiten wirtschaftlicher und sozialer
Unsicherheit ist freiwilliges Engagement ein kostbares Gut, das wir pflegen
müssen. Wir brauchen, was das Alter an Gelassenheit und Augenmaß, an Weisheit
und Wissen beisteuern kann. Auf diesem Boden wächst der Zusammenhalt der
Generationen, auf dem eine Gesellschaft aufbaut.
Es ist ja auch so, dass viele ältere Menschen in der
Freiwilligenarbeit ein sinnstiftendes Element sehen. Die zweite Welle der
Befragung hat ergeben, dass 40% der 55- bis 64-Jährigen und 26% der über
65-Järhigen ehrenamtlich tätig sind. Die Bereitschaft älterer Menschen zur
Übernahme eines Ehrenamtes ist damit im Vergleich zu den Daten von 1996 um fast
6% gestiegen. Dabei sind die älteren Menschen die stärkste Wachstumsgruppe, wenn
es um bürgerschaftliches Engagement geht. Sie suchen aber zunehmend Tätigkeiten,
in denen sie sich eigenverantwortlich einbringen können, indem sie sozusagen für
sich und andere gleichermaßen tätig sind.
Dies bedeutet: Wir müssen über neue, innovative Ansätze
des bürgerschaftlichen Engagements nachdenken. Den quantitativen Ausbau des
freiwilligen Engagements muss auch der qualitative Ausbau folgen. Dazu gehört
nicht nur die unterstützende Struktur durch Seniorenbüros, Freiwilligenagenturen
oder Ehrenamtsbörsen, sondern hierzu gehört auch, dass man sich Gedanken macht
über die Inhalte der Freiwilligenarbeit. Zur Freiwilligenarbeit werden wir nur
dann ganz entschieden beitragen können, wenn wir denen, die freiwillige Arbeit
leisten, ermöglichen, mitzureden, mitzugestalten, gewissermaßen das, was sie
tun, selbst zu organisieren und selbst zu verwalten.
Das sind Dinge, die man auch mit dem Begriff
Partizipation umschreibt. Wenn es uns nicht gelingt, hier partizipative
Ansätze umzusetzen, dann werden wir auch nicht erfolgreich in Sachen
freiwilliges Engagement sein. Zu diesen innovativen Ansätzen gehört
selbstverständlich auch das, was mit dem „Kompetenznetz für das Alter“
angestoßen worden ist.
Wir haben eine Reihe von Programmen und von Projekten in
Sachen ehrenamtliches Engagement ins Leben gerufen. Das, was Sie sicherlich
zuletzt vernommen haben, sind die Generationen übergreifenden
Freiwilligendienste aller Altersgruppen. Bei diesem Programm haben sich in
über 50 Einzelprojekten, Projektverbänden Bürgerinnen und Bürger jeden Alters
engagiert, die nach ihren Fähigkeiten und Möglichkeiten die Verantwortung für
Junge, für Alte, für Behinderte, für Schüler oder auch für besonders belastete
Familien übernehmen. Der Aufbau dieser Generationen übergreifenden
Freiwilligendienste wird hoffentlich weitere Initiativen besonders auf örtlicher
Ebene anstoßen.
Meine Damen und Herren, auch die neue Bundesregierung
misst dem Engagement von Älteren für Ältere und besonders solchen
Engagementformen, die dem Zusammenhalt der Generationen fördern wollen, sehr
hohe Bedeutung bei. Im Koalitionsvertrag von Union und SPD vom November 2005
haben wir die Förderung der Bürgergesellschaft als einen wichtigen Baustein
markiert. Schwerpunkte werden insbesondere die Verbesserung der
Rahmenbedingungen durch die Reform des Gemeinnützigkeitsrechts sowie der Ausbau
der Freiwilligendienste sein.
Ein weiteres wichtiges Stichwort wird die Schaffung von
Mehrgenerationenhäusern in jedem Landkreis und in jeder kreisfreien Stadt
sein. Sie verstehen sich als Beitrag zum Aufbau neuer Kontaktmöglichkeiten von
Alt und Jung. In Mehrgenerationenhäusern kommen alle Generationen unter einem
Dach zusammen. Sie erschließen bürgerschaftliches Engagement und machen
Zusammenhalt erfahrbar. Damit wollen wir den Kreislauf des Gebens und Nehmens
zwischen den Generationen, aber auch das Leitbild des produktiven Alters
stärken. Das Geben und Nehmen von Zuwendungen, von Wissen und Zeit bereichern
uns alle. Unbezahlte Arbeit gehört zur Lebensqualität unserer Gesellschaft,
obgleich sie nicht in die volkswirtschaftlichen Gesamtrechnungen
eingeht.
Jenseits von Jugendwahn und Pathologisierung des Alters
müssen die Potenziale der älteren Generation viel mehr in Anspruch genommen
werden. Sie haben das Fachwissen, die berufliche Erfahrung, die Fertigkeiten und
sie haben dank ihres Alters auch mehr Lebenserfahrung. Das sind die Ressourcen,
auf die man nicht länger verzichten kann. Deshalb hat das
Bundesseniorenministerium jetzt auch ein Programm aufgelegt, bei dem es darum
geht, Kommunen dabei zu unterstützen, Aufgaben für das Gemeinwesen in die Hände
von engagierten älteren Menschen zu geben. Dieses Programm heißt
„Selbstorganisation älterer Menschen“. Hier liegt die Überlegung
zugrunde, dass es sich für die Kommunen lohnt, diese neue Form des Engagements
von älteren Menschen aktiv zu unterstützen. Denn ältere Menschen sind häufig
bereit, ehrenamtliche Leistungen zu übernehmen, die die Kommunen in der heutigen
schwierigen Situation der öffentlichen Haushalte nicht länger alleine erbringen
können. Das heißt, das Ganze ist ein Gewinn für alle Generationen. Schwimmbäder,
Bibliotheken, Altentagesstätten, Jugendtreffs können bereits heute in vielen
Kommunen ohne das Engagement von Bürgerinnen und Bürgern nicht in vollem Umfang
betrieben werden. Das Modellprojekt des Bundesministeriums für Familie,
Senioren, Frauen und Jugend unterstützt die Kommunen darin, Wege zu finden, wie
sie solche Leistungen nicht vollständig kommerzialisieren oder aber einschränken
müssen, sondern sie mit freiwilligem Engagement insbesondere von älteren
Menschen, von Vereinen und Bürgergruppierungen erhalten können.
Ein weiteres Projekt des Bundesministeriums ist im Dezember
vorigen Jahres ins Leben gerufen worden. Es ist das „Bundesnetzwerk
Bürgerschaftliches Engagement“. Mit Aktionstagen, Werbekampagnen,
Medienkooperation setzt sich das Netzwerk dafür ein, die freiwillige Leistung
stärker in der Öffentlichkeit anzuerkennen. Dieses Netzwerk ist ein
Zusammenschluss verschiedener Vereine, Verbände, Initiativen und Organisationen
aus Wirtschaft und Gesellschaft. Vertreter dieser Sektoren arbeiten zu
verschiedenen Themen in Projektgruppen zusammen. Das Bundesministerium ist
Partner und Förderer dieses Bündnisses.
Sie sehen, wir setzen auf die Unterstützung und Schaffung von
neuen Netzwerken, und so sollte auch das Modellprojekt „Kompetenzwerk für das
Alter“ innovative Wege zur Integration der Kompetenzen älterer Menschen in
dem notwendigen Umstrukturierungsprozess einer altersgewandelten Gesellschaft
aufzeigen. Es sollten möglichst praktische Voraussetzungen dafür entwickelt
werden, dass in Zukunft die Kompetenzen älterer Menschen in die
Weiterentwicklung der gerontologischen Praxis, Lehre und Forschung einfließen
können.
Nach zwei Jahren Modelllaufzeit des Kompetenznetzes konnte
eine Zusammenführung von Netzwerkpartnern aus unterschiedlichsten Arbeitsfeldern
erreicht werden, erste Vernetzungsschritte sind gelungen, es wurden
Grundstrukturen geschaffen für eine weitere Zusammenarbeit auf verschiedenen
Ebenen mit verschiedenen Interessen, immer mit dem Ziel, Ideen zur Teilhabe
Älterer an Wissenschaft, Lehre und Forschung zu entwickeln.
Eines dieser wichtigsten Ergebnisse ist die Bündelung
kreativer Ideen, die auch für die Zukunft tragfähig sein werden. Vielleicht
gelingt es uns den Namen „Kompetenznetz für das Alter“ mit kreativen Ideen und
gemeinsamen Netzen am Leben zu erhalten und mit Leben zu erfüllen. Vielleicht gelingt es auch eines Tages, in jeder Region ein
Kompetenznetz für das Alter einzurichten.
Meine Damen und Herren, ich habe mein Grußwort mit einem
Blick in die Geschichte begonnen und ich möchte auch mit einem Blick in die
Geschichte enden. In der Römischen Republik wurden bestimmte Politiker nicht
bezahlt, sie arbeiteten ehrenamtlich. Ihre Tätigkeit wurde im Alter mit einem
lebenslangen Speiserecht im Rathaus der jeweiligen Stadt honoriert. Hätte ich
die Wahl, ich würde mich für die Kuchentafel von Frau Tresenreuter entscheiden.
Ich danke Ihnen!“
- Am 11.06.2005
fand die Fachtagung
"Kompetenzen für das Alter vernetzen" mit 170 Teilnehmern auf dem Campus
Mitte der Charité Berlin statt.
Der Bericht der Fachtagung kann hier heruntergeladen werden.
-
Am 01.04.05 fand in der Evangelischen
Fachhochschule Berlin die zweite kleine Fachtagung mit dem
Themenschwerpunkt "Geriatrische/ gerontologische
Lehre, Aus- und Weiterbildung" statt.
-
Die Kurzfassung des Tagungsberichts
können Sie hier
downloaden.
- Am 04. & 05.02.05 fand eine kleine Fachtagung
"Potentiale und Grenzen der Hilfe und des Engagements von
'Alten für Alte'" im Deutschen Zentrum für Altersfragen statt.
Die Kurzfassung der Tagung können Sie hier downloaden. Zudem können Sie sich
hier den ausführlichen Tagungsbericht
ansehen.
- Am 14.01.2005 wurde der
Arbeitsausschuss "Wohnen im Alter"
gegründet. Die Gründungssitzung fand im Haus des Sozialwerk
Berlin e.V. statt.
- Am 27.11.2004 fand das 12. Woltersdorfer Symposium zum
Thema "Leitlinien der Geriatrie"
statt.
- Der 7. Kongress der Deutschen
Gesellschaft für Gerontologie und Geriatrie (DGGG) fand am 08.10.04 in Hamburg statt. Die Geschäftsstelle und ein Vertreter der
Altenselbsthilfe stellten das Projekt "Kompetenznetz für das Alter" vor. Hier können Sie den Vortrag herunterladen:
hier klicken. (Näheres
zum Kongress finden Sie unter www.dggg-online.de)
- Eine Fachtagung zum Thema "Aktives Altern - Selbsthilfe und Selbstbestimmung" fand
am 02.09.2004 im Sozialwerk Berlin e.V.
statt.
- Am 30.08.2004 fand der 2. Geriatrietag
Brandenburg in Potsdam statt. Er stand unter dem Thema
"Qualitätsmanagemant der Geriatrie in Brandenburg". Der Arbeitsauschuss "Ambulante und stationäre medizinische
Versorgung" nahm an dieser Veranstaltung teil.
- Das erste Treffen des
Arbeitsausschusses "Lernen im Alter - Möglichkeiten
der Geragogik in Theorie und Praxis" fand am 26.08.04 statt.
- Am 21.06.04 war Tag der offenen Tür
im Sozialwerk Berlin e.V., wo sich auch die
Geschäftsstelle "Kompetenznetz für das Alter" vorstellte.
- Das erste Treffen des Arbeitsausschusses "Politische Vertretung der älteren Menschen in Parteien und
Seniorenvertretungen" fand am 18.05.04
statt.
- Am 27.04.04 wurde im
Rahmen eines Seminars zu "Multiplikatoren in der
Altenhilfe", das im Sozialwerk Berlin e.V. stattfand, der Vortrag: "Welche Bedeutung hat das Modell 'Kompetenznetz für das Alter' für die
Selbsthilfe älterer Menschen?"
gehalten.
- Am
23.04.04 traf sich der Arbeitsausschuss "Gesetzliche Grundlagen für das Leben im Alter" zum ersten
Mal.
-
Das erste Treffen des Arbeitsausschusses "Ethik und
Spiritualität in der Arbeit mit alten Menschen" fand am 16.04.04 statt.
- Unsere Internetseite ist im April 04 online gegangen und wird sich nach und
nach mit Informationen füllen.
- Der Arbeitsausschuss "Selbsthilfe und Ehrenamt in Berlin und Brandenburg" tagte
am 29.03.04 zum ersten Mal.
- Am 22.03.04 traf sich der Arbeitsausschuss "Ambulante und stationäre medizinische Versorgung in Berlin und
Brandenburg" zum ersten Mal.
- Das erste Treffen des
Arbeitsausschusses "Heime und deren Bewohner in Berlin und
Brandenburg" fand am 05.03.04
statt.
- Am 28.01.04 fand die Eröffnungsveranstaltung des "Kompetenznetz für das Alter" im Sozialwerk Berlin
e.V. statt. Die Eröffnungsrede hielt die Parlamentarische
Staatssekretärin Frau Christel Riemann-Hanewinckel.
(Hier können Sie die Reden der
Auftaktveranstaltung einsehen: Reden)
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